Personenschutz Job: Voraussetzungen, Aufgaben und Einstieg

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    Was ist ein Personenschützer? Berufsbild und Aufgaben im Überblick

    Ein Personenschützer – im Fachjargon auch als Close Protection Officer (CPO) bezeichnet – ist eine Sicherheitsfachkraft, die Einzelpersonen vor physischen Bedrohungen, tätlichen Übergriffen, Entführungen oder anderen Gefährdungen schützt. Dabei geht es nicht allein um körperliche Präsenz. Vielmehr umfasst der Beruf eine komplexe Kombination aus taktischer Planung, psychologischem Feingefühl und situativem Handeln.

    Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei großen Bereichen im Personenschutz:

    1. Privater Personenschutz – Dieser Bereich umfasst den Schutz von Prominenten, Managern, Vorständen, Unternehmerfamilien oder gefährdeten Privatpersonen. Die Auftraggeber sind hier Unternehmen, Anwaltskanzleien, Veranstaltungsagenturen oder Privatpersonen, die einen Sicherheitsdienstleister wie BPS Protect beauftragen.
    2. Staatlicher Personenschutz – Hierbei handelt es sich um den Schutz von Politikern, Diplomaten und Staatsgästen durch Behörden wie das Bundeskriminalamt (BKA), den Verfassungsschutz oder Landespolizeibehörden. Diese Stellen verfügen über eigene Ausbildungsstrukturen und gesetzlich definierte Befugnisse.

    Das Tagesgeschäft eines Personenschützers im privaten Sektor ist weit abwechslungsreicher, als viele erwarten. Es beginnt oft Stunden vor dem eigentlichen Einsatz: Routen werden abgefahren, Veranstaltungsorte gecheckt, Kommunikationswege mit Fahrern und Kollegen abgestimmt. Während der eigentlichen Begleitung liegt der Fokus auf kontinuierlicher Beobachtung des Umfelds, diskreter Präsenz und blitzschneller Reaktionsfähigkeit im Ernstfall. Nach dem Einsatz folgt die Dokumentation. Der Beruf ist fordernd – körperlich wie mental – und verlangt absolute Zuverlässigkeit.

    Voraussetzungen für den Einstieg in den Personenschutz

    Wer einen Personenschutz Job anstrebt, muss eine Reihe von Mindestanforderungen erfüllen. Gleichzeitig gibt es empfohlene Zusatzqualifikationen, die den Einstieg erheblich erleichtern und die Karrierechancen deutlich verbessern. Die folgende Liste gibt einen strukturierten Überblick:

    1. Mindestalter – Für einfache Bewachungstätigkeiten gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Für den spezialisierten Personenschutz mit Waffenträgererlaubnis oder internationalen Einsätzen werden häufig mindestens 21 Jahre vorausgesetzt.
    2. Körperliche Fitness – Ein gesunder BMI, Grundkraft und Ausdauer sind Pflicht. Viele Arbeitgeber verlangen Krafttests (z. B. Liegestütze, Klimmzüge) sowie einen Ausdauerlauf. Übergewicht oder körperliche Einschränkungen können zum Ausschlussgrund werden.
    3. Psychische Belastbarkeit – Der Beruf bringt Schichtarbeit, Nachtdienste, unregelmäßige Arbeitszeiten und teils extreme Stresssituationen mit sich. Wer nicht belastbar ist, gefährdet sich und seinen Schutzauftrag.
    4. Einwandfreies Führungszeugnis – Vorstrafen oder laufende Ermittlungsverfahren führen in der Regel zur Ablehnung. Ein erweitertes Führungszeugnis (Belegart O) ist Standardvoraussetzung.
    5. Sachkundeprüfung §34a GewO – Diese Prüfung ist die gesetzliche Mindestanforderung für den Einsatz im Bewachungsgewerbe in Deutschland. Sie umfasst Recht, Deeskalation und grundlegende Sicherheitskenntnisse.
    6. Erste-Hilfe-Ausbildung – Im Personenschutz besonders wichtig. Ein gültiger Erste-Hilfe-Kurs sowie idealerweise eine erweiterte Erste-Hilfe-Ausbildung (z. B. Tactical Combat Casualty Care) sind empfehlenswert.
    7. Fahrerlaubnis Klasse B – Pflicht in den meisten Einstiegspositionen, da Fahrdienste häufig zur Aufgabe eines Personenschützers gehören. Zusätzliche Fahrausbildungen (Defensiv- und Sicherheitsfahren) sind ein klarer Vorteil.
    8. Sprachkenntnisse – Fliessende Englischkenntnisse sind für internationale Einsätze unverzichtbar. Weitere Fremdsprachen erhöhen den Marktwert erheblich.

    Kriterium

    Mindestanforderung

    Empfohlene Qualifikation

    Alter

    18 Jahre

    21 Jahre und älter

    Qualifikation

    Sachkundeprüfung §34a GewO

    Zertifizierter Personenschutzkurs (BDSW)

    Körperliche Fitness

    Grundfitness, kein erhebliches Übergewicht

    Regelmässiges Kraft- und Ausdauertraining, Kampfsport

    Führungszeugnis

    Einwandfrei

    Erweitertes Führungszeugnis (Belegart O)

    Hintergrund

    Bewachungsgewerbe oder Quereinsteiger

    Polizei, Militär, Bundeswehr (GSG9, KSK, Fallschirmjäger)

    Sprachen

    Deutsch

    Deutsch und Englisch, weitere Fremdsprachen

    Führerschein

    Klasse B

    Klasse B + Sicherheitsfahrtraining

    Ausbildung und Zertifizierungen im Personenschutz

    Die Sachkundeprüfung nach §34a GewO ist zwar der gesetzliche Einstieg ins Bewachungsgewerbe, für einen spezialisierten Personenschutz Job reicht sie allein jedoch nicht aus. Wer professionell als Personenschützer arbeiten möchte, benötigt eine fundierte Zusatzausbildung, die auf die besonderen Anforderungen dieses Berufsfelds zugeschnitten ist.

    Anerkannte Personenschutzkurse werden unter anderem von BDSW-zertifizierten Akademien, spezialisierten Sicherheitsschulen und erfahrenen Trainingsanbietern angeboten. Typische Kursinhalte umfassen:

    1. Führungs- und Lagetechnik – Bedrohungsanalyse, Lagebeurteilung, taktisches Verhalten in verschiedenen Szenarien.
    2. Formationsschutz und Nahsicherung – Positionierung rund um die Schutzperson, Schutzformationen bei Fussmärschen und Fahrzeugbegleitungen.
    3. Fahrsicherheitstraining – Defensives Fahren, Ausweichmanöver, Verhalten bei Fahrzeugübergriffen.
    4. Kommunikationstechnik – Einsatz von Funk und verschlüsselter Kommunikation, Koordination mit anderen Einheiten.
    5. Advance Work – Vorausplanung von Routen, Hotels und Veranstaltungsorten sowie Erstellung von Sicherheitsplänen.
    6. Erste Hilfe und Notfallmedizin – Erweiterte Erste-Hilfe-Massnahmen, Verhalten bei medizinischen Notfällen im Einsatz.
    7. Deeskalation und Konfliktmanagement – Verbale Techniken zur Spannungsreduktion, Verhaltensmuster in Krisensituationen.

    Die Kursdauer variiert je nach Anbieter und Intensität zwischen zwei und vier Wochen. Die Kosten liegen in der Regel zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Renommierte Abschlüsse wie das Close Protection Certificate verschiedener europäischer Sicherheitsakademien oder Zertifizierungen durch anerkannte Verbände wie den BDSW oder den BDD (Bundesverband Deutscher Detektive) gelten in der Branche als wertvoller Nachweis. Für internationale Einsätze sind darüber hinaus Zertifizierungen nach britischem Sicherheitsstandard (z. B. SIA-Licence) relevant.

    Waffenrecht und erlaubnispflichtige Tätigkeiten im Personenschutz

    Eine der häufigsten Fragen rund um den Personenschutz Job betrifft das Führen von Schusswaffen. Die Rechtslage in Deutschland ist eindeutig: Private Personenschützer unterliegen denselben waffenrechtlichen Vorschriften wie alle anderen Bürger – und die sind streng.

    Bewachungsunternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen eine Erlaubnis zum Führen von Schusswaffen für ihre Mitarbeiter beantragen. Grundlage hierfür ist §28 Waffengesetz (WaffG). Die sogenannte grosse Waffenscheinkarte (Waffenschein nach §10 Abs. 4 WaffG) erlaubt das Führen einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit – sie ist jedoch ausgesprochen selten und nur unter sehr engen Voraussetzungen erhältlich.

    Für den Einsatz von Schusswaffen im privaten Personenschutz sind folgende Voraussetzungen kumulativ zu erfüllen:

    1. Nachweis der persönlichen Eignung – Psychologische Eignungstests durch einen anerkannten Gutachter sind zwingend erforderlich.
    2. Waffensachkunde – Eine bestandene Waffensachkundeprüfung nach §7 WaffG ist Pflicht.
    3. Bedürfnisnachweis – Der Arbeitgeber muss gegenüber der Behörde nachweisen, dass ein konkretes Schutzbedürfnis besteht, das den Waffeneinsatz rechtfertigt.
    4. Regelmässige Schiessübungen – Wer eine Waffe führt, muss seine Schiessfertigkeit regelmässig nachweisen und dokumentieren.

    In der Praxis arbeiten viele private Personenschützer in Deutschland ohne Schusswaffe. Stattdessen kommen zugelassene Mittel wie Reizstoffsprühgeräte (im Rahmen des §2 WaffG), Handschellen oder körperliche Sicherungstechniken zum Einsatz. Der professionelle Umgang mit rechtlichen Grauzonen und die Kenntnis des aktuellen Waffenrechts gehören deshalb zur Grundausbildung jedes seriösen Personenschützers.

    Typische Aufgaben und Einsatzgebiete im Personenschutz-Job

    Der Alltag im Personenschutz Job ist alles andere als statisch. Jeder Einsatz bringt neue Herausforderungen, neue Umgebungen und neue Risikoprofile mit sich. Wer sich für diesen Beruf entscheidet, muss in der Lage sein, flexibel und gleichzeitig strukturiert zu handeln.

    Zu den zentralen Aufgaben eines Personenschützers im täglichen Betrieb zählen:

    1. Advance Work (Vorausplanung) – Stunden oder Tage vor dem eigentlichen Einsatz werden Routen abgefahren, Veranstaltungsorte besichtigt, Hotelzimmer überprüft und potenzielle Gefährdungsquellen kartiert. Diese sorgfältige Vorarbeit ist die Grundlage jedes erfolgreichen Einsatzes.
    2. Personenbegleitung bei öffentlichen Auftritten – Ob Pressekonferenz, Konzert oder Hauptversammlung: Der Personenschützer begleitet die Schutzperson diskret, aber aufmerksam und sorgt dafür, dass potenzielle Bedrohungen frühzeitig erkannt und neutralisiert werden.
    3. Absicherung von Hotelaufenthalten – Zimmerchecks, Überprüfung von Zugängen, Koordination mit dem Hotelpersonal und ggf. Aufstellung von Wachposten gehören ebenso dazu wie die diskrete Begleitung im Haus.
    4. Fahrertätigkeiten und Fahrzeugschutz – Viele Personenschützer übernehmen gleichzeitig die Fahrerrolle. Defensives Fahren, Streckenkenntnis und das Beherrschen von Ausweichmanövern sind dabei ebenso wichtig wie das taktische Einsteigen und Aussteigen aus Fahrzeugen.
    5. Koordination mit anderen Sicherheitskräften – Bei grösseren Einsätzen arbeiten Personenschützer eng mit stationären Sicherheitsdiensten, lokaler Polizei oder anderen Teams zusammen. Kommunikation und Teamfähigkeit sind hier entscheidend.
    6. Bedrohungsanalyse und Lagebeurteilung – Kontinuierliche Einschätzung des Umfelds auf mögliche Gefährdungen, Auswertung relevanter Informationen und Anpassung des Sicherheitskonzepts an veränderte Lagen.

    Die Einsatzgebiete im privaten Personenschutz sind vielfältig:

    Einsatzgebiet

    Typische Bedrohungslage

    Anforderungsprofil

    Wirtschaft (DAX-Vorstände, Manager)

    Stalking, Entführung, Industriespionage, Erpressung

    Diskretion, gepflegtes Auftreten, Businesserfahrung

    Unterhaltungsindustrie (Musiker, Schauspieler, Influencer)

    Fans, Stalker, öffentliche Übergriffe

    Stressresistenz, Erfahrung mit Menschenmassen, Medienkompetenz

    Politik und Diplomatie

    Politisch motivierte Angriffe, Attentate, Demonstrationen

    Politisches Bewusstsein, Protokollkenntnis, Teamarbeit

    Internationale Einsätze (Krisengebiete, Auslandsmissionen)

    Terrorismus, bewaffnete Konflikte, Entführung

    Militärischer Hintergrund, Sprachkenntnisse, Krisenresilienz

    Unternehmerfamilien und Privatpersonen

    Bedrohungsschreiben, häusliche Gewalt, Nachstellungen

    Einfühlungsvermögen, Kommunikationsstärke, Flexibilität

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    Wir stehen für alle Anliegen zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie beraten zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gerne - per Anruf, Mail, oder Kontaktformular.

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    Gehalt und Karrierechancen im Personenschutz

    Die Frage nach dem Gehalt im Personenschutz Job lässt sich nicht pauschal beantworten – die Spanne ist erheblich und hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dennoch lassen sich realistische Orientierungswerte nennen, die Interessierten einen ersten Überblick geben.

    Gehaltsrahmen nach Erfahrungsstufe:

    1. Berufseinsteiger (0–2 Jahre Erfahrung) – Wer frisch in den Personenschutz einsteigt, kann mit einem Bruttogehalt von ca. 2.200 bis 2.800 Euro pro Monat rechnen. In diesem Bereich dominieren einfachere Begleitschutzaufgaben und die Arbeit in Teams unter Führung erfahrener Kollegen.
    2. Erfahrene Personenschützer (3–7 Jahre) – Mit wachsender Erfahrung, zusätzlichen Zertifizierungen und dem Aufbau eines Netzwerks steigen die Gehälter auf 3.500 bis 5.000 Euro brutto monatlich. In diesem Segment übernehmen Personenschützer eigenverantwortlich Einsätze und führen kleinere Teams.
    3. Senior-Personenschützer und Spezialisten – Bei internationalen Einsätzen, der Betreuung prominenter VIP-Kunden oder bei Hochrisikoeinsätzen sind Gehälter von 6.000 bis über 8.000 Euro brutto monatlich keine Seltenheit. Tagessätze für Freelancer liegen je nach Einsatzprofil zwischen 350 und 700 Euro.

    Einflussfaktoren auf das Gehalt sind insbesondere: Sprach- und Fremdsprachenkenntnisse, internationale Erfahrung und Einsatzbereitschaft, militärischer oder polizeilicher Hintergrund, Qualität und Anzahl der Zertifizierungen, Spezialisierungen (z. B. maritime Sicherheit, Objektschutz) sowie der Arbeitgeber selbst.

    Der Karrierepfad im Personenschutz ist klar strukturiert und bietet echte Entwicklungsmöglichkeiten:

    1. Personenschützer (Einsteiger) – Erste Praxiserfahrung, Teamarbeit, Begleiteinsätze unter Aufsicht.
    2. Personenschützer (Senior) – Eigenverantwortliche Einsätze, Spezialeinsätze, internationale Missionen.
    3. Teamleiter / Einsatzleiter – Führung von Personenschutzteams, Einsatzplanung, Kundenkommunikation.
    4. Sicherheitsberater – Strategische Beratung von Unternehmen und Privatpersonen zu Schutzkonzepten und Risikoanalysen.
    5. Leiter Personenschutzabteilung – Verantwortung für den gesamten operativen Personenschutzbereich eines Unternehmens oder einer Agentur.

    Besonders in der Region Berlin und Brandenburg bietet der Markt für private Sicherheitsdienstleistungen aufgrund der hohen Dichte an Unternehmenszentralen, diplomatischen Vertretungen und Kultureinrichtungen exzellente Perspektiven für qualifizierte Personenschützer.

    Persönliche Eigenschaften: Was einen guten Personenschützer ausmacht

    Fachwissen und Zertifizierungen allein machen noch keinen guten Personenschützer. Die entscheidenden Qualitäten liegen oft im Charakter – in den Eigenschaften, die sich nicht in einer Prüfung messen lassen, aber im Ernstfall den Unterschied machen.

    Die wichtigsten Soft Skills im Personenschutz sind:

    1. Diskretion und Verschwiegenheit – Personenschützer haben Einblick in sehr persönliche Lebensbereiche ihrer Kunden. Wer nicht absolut verschwiegen ist, hat in diesem Beruf nichts zu suchen.
    2. Situational Awareness (situatives Bewusstsein) – Die Fähigkeit, das gesamte Umfeld kontinuierlich zu scannen und potenzielle Bedrohungen frühzeitig zu erkennen, ist die vielleicht wichtigste Kompetenz überhaupt.
    3. Stressresistenz – Hochdrucksituationen, Schlafentzug, unerwartete Zwischenfälle: Wer unter Stress die Kontrolle verliert, gefährdet die Schutzperson.
    4. Loyalität und Vertrauenswürdigkeit – Das Vertrauensverhältnis zwischen Personenschützer und Klient ist die Grundlage jedes erfolgreichen Schutzmandats.
    5. Professionelles Auftreten – Im Businessumfeld oder bei offiziellen Anlässen muss der Personenschützer souverän und gepflegt auftreten, ohne aufzufallen.
    6. Teamfähigkeit – Die meisten Einsätze sind Teamleistungen. Wer nicht kommuniziert und koordiniert, schwächt das gesamte Team.
    7. Schnelle Entscheidungsfähigkeit – In Sekundenbruchteilen die richtige Entscheidung zu treffen – das ist eine Fähigkeit, die trainiert werden kann, aber auch eine gewisse charakterliche Anlage erfordert.

    Ein Beispiel aus der Praxis verdeutlicht, warum gerade Antizipationsvermögen so zentral ist: Ein erfahrener Personenschützer bemerkt bei einem Galadiner, dass eine bislang unauffällige Person ihren Blick wiederholt auf die Schutzperson richtet und dabei ihre Jackeninnentasche berührt. Er informiert diskret seinen Kollegen, der die Person anspricht – es stellt sich heraus, dass der Mann ein lästiger Journalist ist, kein Angreifer. Kein Zwischenfall, keine Panik, keine Szene. Genau das ist professioneller Personenschutz: nicht reagieren, sondern antizipieren. Die Schutzperson bemerkt von alldem nichts – und das ist das Ziel.

    Personenschutz-Jobs bei BPS Protect: Bewerbung und Einstieg

    BPS Protect ist ein erfahrener Sicherheitsdienstleister mit Sitz in Berlin und Brandenburg. Wir suchen regelmässig qualifizierte Personenschützer, die Lust haben, in einem professionellen Team zu arbeiten und ihren Beruf mit echtem Engagement zu leben. Der Einstieg bei uns ist transparent, fair und strukturiert.

    Was Sie für Ihre Bewerbung bei BPS Protect benötigen:

    1. Vollständiger Lebenslauf – Bitte chronologisch mit Schwerpunkt auf sicherheitsrelevanten Tätigkeiten, Ausbildungen und Einsätzen.
    2. Aktuelles Lichtbild – Professionell, aus den letzten sechs Monaten.
    3. Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis – Nicht älter als drei Monate (Belegart O).
    4. Nachweis der Sachkundeprüfung §34a GewO – Als Mindestvoraussetzung für den Einstieg ins Bewachungsgewerbe.
    5. Zertifikate aus Personenschutzausbildungen – BDSW-anerkannte Kurse, Close Protection Certificates oder vergleichbare Nachweise.
    6. Führerscheinkopie (Klasse B) – Pflichtig für alle operativen Positionen.
    7. Erste-Hilfe-Nachweis – Aktueller Kursnachweis, idealerweise erweiterte Notfallausbildung.
    8. Nachweise militärischer oder polizeilicher Ausbildung – Sofern vorhanden, bitte beifügen.

    Der Bewerbungsprozess bei BPS Protect gliedert sich in mehrere Stufen: Auf die Einreichung Ihrer Unterlagen folgt ein erstes Gespräch, in dem wir Sie und Ihr Profil kennenlernen. Anschliessend absolvieren geeignete Kandidaten einen praktischen Eignungstest, der körperliche Leistungsfähigkeit, situatives Denken und taktisches Verhalten prüft. Bei erfolgreicher Eignung folgt das finale Einstellungsgespräch, in dem Einsatzplanung, Vergütung und Entwicklungsperspektiven besprochen werden.

    Wir bieten unseren Mitarbeitern eine faire und leistungsgerechte Vergütung, regelmässige interne Weiterbildungen sowie die Möglichkeit, in einem eingespielten und erfahrenen Team zu wachsen. Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger werden durch erfahrene Kollegen begleitet und schrittweise in eigenverantwortliche Einsätze eingeführt.

    Interessiert? Wenden Sie sich direkt über unsere Kontaktseite an uns oder informieren Sie sich über unsere Dienstleistungen im Bereich Personenschutz. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

    Häufig gestellte Fragen

    Welche Ausbildung brauche ich für einen Job im Personenschutz?
    Als gesetzliche Mindestvoraussetzung gilt die bestandene Sachkundeprüfung nach §34a GewO. Für einen spezialisierten Personenschutz Job ist darüber hinaus ein anerkannter Personenschutzkurs bei einer BDSW-zertifizierten Akademie erforderlich. Empfohlen werden zudem eine Erste-Hilfe-Ausbildung, Fahrsicherheitstraining und Kenntnisse im Waffenrecht.

    Wie viel verdient ein Personenschützer in Deutschland?
    Berufseinsteiger verdienen in der Regel zwischen 2.200 und 2.800 Euro brutto pro Monat. Erfahrene Personenschützer mit Spezialkenntnissen können 3.500 bis 5.000 Euro brutto erzielen. Bei internationalen Einsätzen oder der Betreuung hochrangiger VIP-Kunden sind Gehälter von 6.000 Euro und mehr monatlich möglich.

    Darf ein privater Personenschützer eine Waffe tragen?
    Das Führen von Schusswaffen im privaten Personenschutz ist in Deutschland streng reguliert. Es ist grundsätzlich möglich, erfordert jedoch einen Waffenschein nach §28 WaffG, psychologische Eignungsnachweise, eine bestandene Waffensachkundeprüfung und einen behördlich anerkannten Bedürfnisnachweis. In der Praxis arbeiten viele private Personenschützer in Deutschland ohne Schusswaffe.

    Brauche ich einen militärischen Hintergrund für den Personenschutz?
    Ein militärischer oder polizeilicher Hintergrund ist keine zwingende Voraussetzung, aber ein klarer Vorteil. Viele Arbeitgeber schätzen die Erfahrung aus Bundeswehr, Polizei oder Spezialkräften. Auch Quereinsteiger mit entsprechender Ausbildung sowie hoher körperlicher und mentaler Belastbarkeit haben gute Einstiegschancen.

    Wie bewerbe ich mich bei BPS Protect als Personenschützer?
    Für eine Bewerbung bei BPS Protect benötigen Sie einen vollständigen Lebenslauf, ein aktuelles Lichtbild, ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (Belegart O), den Nachweis der Sachkundeprüfung §34a GewO, relevante Personenschutzzertifikate sowie eine Führerscheinkopie der Klasse B. Die Bewerbung kann direkt über unsere Kontaktseite eingereicht werden.

    Was ist der Unterschied zwischen privatem und staatlichem Personenschutz?
    Staatlicher Personenschutz wird durch Behörden wie das BKA oder Landespolizeibehörden durchgeführt und schützt primär Politiker, Diplomaten und Staatsgäste. Privater Personenschutz wird von lizenzierten Sicherheitsunternehmen erbracht und richtet sich an Unternehmer, Prominente, Manager oder gefährdete Privatpersonen. Die Befugnisse, Ausbildungswege und rechtlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich erheblich zwischen beiden Bereichen.

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    28. Mai 2026

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