Werkschutz

Ordnung und Sicherheit für Ihr Unternehmen.

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    Unser Werkschutz sichert Ihre Firma

    Werkschutz ist der betriebliche Sicherheitsdienst, der Ordnung und Sicherheit in Ihrer Firma und auf dem Betriebsgelände gewährleistet. Er richtet sich an Industrie-, Produktions- und Gewerbebetriebe, die Personen, Anlagen und Betriebsabläufe vor Gefahren schützen wollen. Der Kernnutzen: Der Werkschutz wendet Diebstahl, Sabotage und Betriebsstörungen ab, kontrolliert Zutritte und reagiert im Notfall sofort. Zum Werkschutz von BPS Protect zählen folgende Tätigkeiten und Maßnahmen:

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    Zugangskontrollen

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    Besucher überprüfen

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    Fahrzeuge abfertigen

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    Kunden & Lieferanten

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    Schlüsselausgabe

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    Stichprobenkontrollen

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    Begehungen & Streifen

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    Sicherheitsanlagen

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    Schließdienste

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    Einsatz bei Notfällen

    Für Ordnung und Sicherheit in Ihrer Firma in Berlin und Deutschland: Die verantwortungsvolle Aufgabe des Werkschutzes übernehmen die Spezialisten von BPS Protect. Nehmen Sie noch heute Kontakt auf!

    Umsichtig

    Zuverlässig

    Verantwortung

    Werkschutz

    Nur gut ausgebildetes Personal garantiert Qualitätsarbeit

    Die Werkschutz-Fachkräfte der Firma BPS Protect GmbH & Co. KG haben im Laufe der Jahre viel Erfahrung gesammelt. Sie wissen ganz genau, was von ihnen erwartet wird. Denn dafür sind sie gründlich ausgebildet worden. Deshalb dürfen potentielle Auftraggeber von den georderten Wachschützern folgende Eigenschaften erwarten:
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    Höfliches & direktes Auftreten

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    In angemessener Kleidung

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    Sehr umsichtig und aufmerksam

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    Konzentriert und zuverlässig

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    Ausreichende Menschenkenntnis

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    Nicht aus der Ruhe zu bringen

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    Sehr gute Deutschkenntnisse

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    Charakterliche Eignung

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    Körperliche Fitness

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    Gute Auffassungsgabe

    Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser!

    Zum Werkschutz gehören auch interne Sicher­heits­aufgaben

    Neben der Einhaltung des innerbetrieblichen Brandschutzes und des Arbeitsschutzes gehören zum modernen Wachschutz noch weitere Aufgaben. So die Überwachung der Sicherheitstechnik wie Alarmanlagen, Überwachungskameras und Notrufsysteme. Sofern vorhanden gehören dazu auch die Kontrolle der Gebäudeleittechnik und der Serviceleitstelle.

     

    Was darf ein Werkschutz? Die Befugnisse im Einzelnen

    Werkschutzkräfte sind keine Hilfspolizei. Das Gewerberecht zieht die Grenze ausdrücklich: Bewachungsunternehmen und ihre Beschäftigten dürfen gegenüber Dritten nur die Rechte ausüben, die jedermann bei Notwehr, Notstand oder Selbsthilfe zustehen, dazu die Selbsthilferechte, die der Auftraggeber vertraglich überträgt, und dabei gilt der Grundsatz der Erforderlichkeit (§ 34a Abs. 5 GewO). Im Werk heißt das konkret:

    • Hausrecht: Der Eigentümer kann andere von seinem Gelände ausschließen (§ 903 BGB). Der Werkschutz übt dieses Recht für den Betrieb aus, verweigert Zutritt und fordert Unbefugte zum Gehen auf. Wer trotzdem bleibt, begeht Hausfriedensbruch (§ 123 StGB).
    • Besitzschutz: Gegen verbotene Eigenmacht darf sich der Besitzer mit Gewalt wehren und eine weggenommene Sache dem auf frischer Tat betroffenen Täter wieder abnehmen (§ 859 BGB).
    • Festnahme: Wer auf frischer Tat betroffen wird und fluchtverdächtig ist oder sich nicht ausweisen kann, darf von jedermann vorläufig festgenommen werden (§ 127 Abs. 1 StPO).
    • Notwehr und Notstand: Verteidigung gegen einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff, auch zugunsten von Kollegen, ist nach § 32 StGB gerechtfertigt, die Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr unter den engen Voraussetzungen des § 34 StGB.

    Eine Befugnis, Personen gegen ihren Willen zu durchsuchen oder Ausweise zu erzwingen, enthält keine dieser Vorschriften. Kontrollen an Tor und Pforte beruhen deshalb auf Regeln, die Besucher, Fremdfirmen und Beschäftigte vorher akzeptieren: Werksordnung, Besucherbedingungen, Betriebsvereinbarung. Die Dienstanweisung, die jedes Bewachungsunternehmen nach § 17 BewachV schreiben muss, hält ausdrücklich fest, dass Wachpersonen keine polizeilichen Befugnisse haben.

    BPS Protect Infografik · interaktiv
    Werkschutz: Befugnisse, Werkfeuerwehr, Sabotageschutz
    Wählen Sie eine Ansicht und fahren Sie über die Kacheln: Jede Kachel nennt die Vorschrift und was sie für den Werkschutz bedeutet.
    Ansicht:

    Rechte, auf die sich Werkschutzkräfte stützen

    Private Sicherheitskräfte haben keine polizeilichen Befugnisse. Sie handeln mit Jedermannsrechten und dem Hausrecht des Auftraggebers.

    § 34a Abs. 5
    GewO: Rahmen aller Befugnisse
    Hausrecht
    Zutritt verweigern, Verweis vom Gelände
    § 859 BGB
    Besitzwehr und Besitzkehr
    § 127 StPO
    vorläufige Festnahme auf frischer Tat
    §§ 32, 34 StGB
    Notwehr, Nothilfe, Notstand

    Quellen: § 34a Abs. 5 GewO; § 903 BGB; § 123 StGB; § 859 BGB; § 127 Abs. 1 StPO; §§ 32, 34 StGB; jeweils gesetze-im-internet.de, abgerufen am 23.09.2026.

    Quellen: § 34a GewO · §§ 859, 903 BGB · §§ 32, 34, 123 StGB · § 127 StPO · Feuerwehrgesetz Berlin §§ 1, 11 · BbgBKG § 30 · SÜG §§ 1, 2, 7, 9 · ETV Sicherheitsdienstleistungen Berlin/Brandenburg, BAnz AT 02.07.2026 B8
    Stand: 23.09.2026

    Was ist Werkschutz für Mitarbeiter?

    Für die eigene Belegschaft ist der Werkschutz vor allem an der Pforte sichtbar: Werksausweis vorzeigen, Besucher anmelden, Fahrzeuge und Ladung kontrollieren lassen. Wie weit solche Kontrollen gehen, ist keine Entscheidung des Sicherheitsdienstes allein. Regeln zur Ordnung des Betriebs und zum Verhalten der Arbeitnehmer unterliegen der Mitbestimmung des Betriebsrats, ebenso technische Einrichtungen, die Verhalten oder Leistung überwachen können, etwa Kameras oder elektronische Zutrittssysteme (§ 87 Abs. 1 Nr. 1 und 6 BetrVG). In der Praxis stehen Tor- und Taschenkontrollen deshalb in einer Betriebsvereinbarung, und der Werkschutz setzt um, was dort vereinbart ist. Das schafft Akzeptanz und schützt beide Seiten vor Streit im Einzelfall.

    Typische Werkschutz-Aufgaben in Industrie und Logistik

    Die Grundleistungen wie Pförtnerdienst, Streife und Alarmverfolgung beschreibt diese Seite weiter oben. In Produktionsbetrieben kommen Aufgaben hinzu, die eng mit den betrieblichen Abläufen verzahnt sind:

    • Werksausweise: Ausgabe, Sperrung bei Verlust, Rückgabe beim Austritt und Abgleich mit der Personalabteilung, damit keine Karte eines ausgeschiedenen Mitarbeiters aktiv bleibt.
    • Wareneingang und Warenausgang: Abgleich von Kennzeichen, Lieferschein und Zeitfenster, Einweisung von Fahrern auf dem Gelände, Kontrolle von Plomben und Ladung bei der Ausfahrt.
    • Fremdfirmen: Anmeldung, Unterweisung nach den Vorgaben des Betriebs, Begleitung in sensible Bereiche.
    • Brandschutz-Rundgänge: Fluchtwege frei, Brandschutztüren geschlossen, Feuerlöscher an ihrem Platz. Bei Schweiß- und Trennarbeiten sieht die DGUV Regel 100-500 einen Brandposten während und eine Brandwache nach den Arbeiten vor. Diese Leistung beschreiben wir auf der Seite Brandwache und Brandschutz.

    Werkschutz und Werkfeuerwehr: zwei getrennte Rechtsbereiche

    Beide Begriffe tauchen oft im selben Atemzug auf, rechtlich haben sie wenig gemeinsam. Der Werkschutz ist gewerbliche Bewachung nach § 34a GewO. Eine Werkfeuerwehr ist eine Feuerwehr im Sinne des Landesrechts, und hier unterscheiden sich die beiden Länder des Kernmarkts:

    • Berlin: Werkfeuerwehren sind staatlich angeordnete oder anerkannte nichtöffentliche Einrichtungen zur Gefahrenabwehr. Die Aufsichtsbehörde kann sie anordnen, wenn Brand- oder Explosionsgefahr zu einem erhöhten Gefahrenpotenzial führt, und gebildet wird eine Werkfeuerwehr aus Angehörigen des Betriebes. Die Kosten trägt der Betrieb (Feuerwehrgesetz Berlin, §§ 1 und 11).
    • Brandenburg: Eine Betriebsfeuerwehr kann auf Antrag vom zuständigen Ministerium als Werkfeuerwehr anerkannt oder bei besonderer Gefährdung angeordnet werden. Anders als in Berlin darf der Betrieb dafür geeignete Dritte beauftragen, Organisation und Ausbildung müssen aber grundsätzlich den öffentlichen Feuerwehren entsprechen (§ 30 BbgBKG).

    Für die Planung heißt das: Ein Werkschutz kann alarmieren, die Feuerwehr einweisen, Räumungen unterstützen und Entstehungsbrände mit Feuerlöschern bekämpfen, wenn die Kräfte dafür ausgebildet sind. Eine vorgeschriebene Werkfeuerwehr ersetzt er nicht.

    Sabotage- und Geheimschutz in sensiblen Betrieben

    Energieversorger, Chemie, Rüstungszulieferer oder Betriebe mit Verschlusssachen stellen zusätzliche Anforderungen an das Personal. Das Sicherheitsüberprüfungsgesetz kennt dafür den vorbeugenden personellen Sabotageschutz: Wer an einer sicherheitsempfindlichen Stelle innerhalb einer lebens- oder verteidigungswichtigen Einrichtung beschäftigt ist oder werden soll, übt eine sicherheitsempfindliche Tätigkeit aus (§ 1 Abs. 4 SÜG). Dafür ist eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung vorgesehen (§ 9 Abs. 1 Nr. 3 SÜG), und sie setzt die Zustimmung der betroffenen Person voraus (§ 2 Abs. 1 SÜG). Wird Werkschutzpersonal an solchen Stellen eingesetzt, gehört der Vorlauf für die Überprüfung in die Einsatzplanung. Für kerntechnische Anlagen in Berlin und Brandenburg gilt zudem ein eigener Tarifanhang mit höheren Stundenlöhnen. Hintergründe zum Schutz von Energie, Wasser und Telekommunikation finden Sie auf unserer Seite zum Schutz kritischer Infrastrukturen.

    Wie hoch sind die Kosten für Werkschutz?

    Einen Festpreis gibt es nicht, weil drei Größen den Aufwand bestimmen: wie viele Posten gleichzeitig besetzt sind, zu welchen Zeiten und mit welcher Qualifikation. Die Untergrenze setzt in Berlin und Brandenburg der allgemeinverbindliche Entgelttarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen (BAnz AT 02.07.2026 B8):

    • Grundlohn: 15,15 Euro brutto je Stunde für stationären Objektschutz (Entgeltgruppe 1), 16,80 Euro für die IHK-geprüfte Werkschutzfachkraft (Entgeltgruppe 3). Die höhere Gruppe greift nur, wenn der Auftraggeber die Qualifikation in der Leistungsbeschreibung ausdrücklich fordert. Ab 1. Januar 2027 steigen die Sätze auf 15,70 und 17,45 Euro.
    • Zuschläge: 15 Prozent nachts zwischen 22 und 6 Uhr, 25 Prozent sonntags, 50 Prozent an Feiertagen. Treffen mehrere zusammen, zählt nur der höchste, der Nachtzuschlag kommt aber immer hinzu.
    • Zulagen: etwa 0,75 Euro je Stunde für Team- oder Schichtleiter und 1,00 Euro für Objektleiter mit Dienstaufsicht.

    Ein Posten, der rund um die Uhr besetzt ist, bedeutet 8.760 Einsatzstunden im Jahr. Der Stundensatz eines Anbieters liegt über dem Tariflohn, weil er Sozialabgaben, Urlaub und Krankheit, Einsatzleitung, Schulung und Versicherung enthält. Vergleichen Sie Angebote deshalb auf Basis desselben Schichtplans und derselben geforderten Qualifikation. Wie sich Werkschutz, Objektschutz und Wachschutz im Leistungsumfang unterscheiden, zeigt unsere Seite zum Objektschutz.

    BPS Protect Infografik · interaktiv
    Tarifliche Stundenlöhne im Werkschutz nach Zeitfenster
    Wählen Sie die Qualifikation und fahren Sie über die Balken: So steigt die tarifliche Lohnuntergrenze nachts, sonntags und an Feiertagen.
    8.760
    Stunden im Jahr für einen Posten rund um die Uhr
    365 Tage × 24 Stunden
    15 %
    Nachtzuschlag, 22 bis 6 Uhr
    wird zusätzlich gezahlt
    25 / 50 %
    Sonntags- / Feiertagszuschlag
    nur der höhere zählt
    Ansicht:

    Tariflicher Bruttostundenlohn ab 01.01.2026

    EG 1: stationärer Objektschutz. EG 3: IHK-geprüfte Werkschutzfachkraft, sofern der Auftraggeber die Qualifikation in der Leistungsbeschreibung fordert.

    Qualifikation:
    0 €6 €12 €18 €24 €30 €Werktag, 6 bis 22 UhrWerktag, 6 bis 22 Uhr: 16,80 €16,80 €Werktag, NachtWerktag, Nacht: 19,32 €19,32 €Sonntag, tagsüberSonntag, tagsüber: 21,00 €21,00 €Sonntag, NachtSonntag, Nacht: 23,52 €23,52 €Feiertag, tagsüberFeiertag, tagsüber: 25,20 €25,20 €Feiertag, NachtFeiertag, Nacht: 27,72 €27,72 €

    Grundlöhne: Entgelttarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen in Berlin und Brandenburg vom 18.11.2025, § 3, allgemeinverbindlich, BAnz AT 02.07.2026 B8. Zuschläge nach § 6. Werte mit Zuschlag: eigene Berechnung, gerundet auf volle Cent, ohne Zulagen.

    Quellen: Entgelttarifvertrag Sicherheitsdienstleistungen Berlin/Brandenburg vom 18.11.2025, BAnz AT 02.07.2026 B8 · Senatsverwaltung ASGIVA, Pressemitteilung 22.07.2026
    Stand: 23.09.2026

    Ihr Betrieb liegt in der Hauptstadtregion? Wie wir Einsätze dort mit kurzen Wegen vom Standort Kurfürstendamm planen, beschreibt die Seite Werkschutz Berlin. Für ein Angebot nennen Sie uns Standort, Schichtzeiten und die geforderte Qualifikation über unser Kontaktformular.

    Wissenswertes & FAQ zum Thema Werkschutz

    Der Werkschutz ist ein wichtiger Bestandteil in jedem Sicherheitskonzept für Objekte von besonderem Sicherheitsinteresse. Er umfasst die Bewachung und Überwachung des Geländes, um dessen Sicherheit zu gewährleisten. Das Personal des Werksschutzes ist für die Durchführung von Zugangskontrollen, wie z. B. Pförtnerdienste, sowie für die Inspektion der Anlage und die Überwachung des Warnmeldesystems zuständig. Dies trägt dazu bei, das unbefugte Betreten der Anlage zu verhindern, was zu Diebstahl oder anderen kriminellen Handlungen führen kann. Das Personal des Werkschutzes sorgt nicht nur für die physische Sicherheit, sondern auch für eine sichtbare Präsenz vor Ort, die dazu beitragen kann, potenzielle Kriminelle vom Betreten des Geländes abzuhalten. Sie können auch für die Reaktion auf Notfallsituationen wie Brände oder medizinische Notfälle verantwortlich sein. Die qualifizierten Mitarbeiter im Werkschutz sind in Sicherheitsprotokollen und -verfahren geschult, damit sie in Krisenzeiten schnell und effektiv reagieren können. Darüber haben viele einen Abschluss als Meister für Schutz und Sicherheit und sind mit Kommunikationsgeräten ausgestattet, damit sie bei Bedarf die örtlichen Strafverfolgungsbehörden kontaktieren können. Der Werkschutz ist für den Schutz von Menschen, Eigentum und Vermögenswerten in einem Geschäftsgebäude unerlässlich.

    Das besagt § 34a GewO

    Die Gewerbeordnung (GewO) ist ein wichtiges Gesetzeswerk, das die Tätigkeit von Sicherheitsunternehmen regelt. Von besonderer Bedeutung ist § 34a GewO, der die Bewachung von Sachen und Personen regelt. Dieser Paragraf soll sicherstellen, dass diejenigen, die eine solche Aufgabe übernehmen, qualifiziert und zuverlässig sind. Zu diesem Zweck braucht jede Wachperson mindestens eine Unterrichtung bei der Industrie- und Handelskammer. Für bestimmte Tätigkeiten, etwa Kontrollgänge in öffentlich zugänglichen Bereichen, ist zusätzlich die bestandene Sachkundeprüfung Pflicht (§ 34a Abs. 1a GewO).

    Die Bedeutung des § 34a GewO kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, da er den rechtlichen Rahmen für die Gewährleistung der Sicherheit von Menschen und deren Eigentum vorgibt. Er stellt sicher, dass nur qualifizierte Personen im Sicherheitsgewerbe tätig werden können und schützt damit Arbeitgeber und Kunden vor möglichen Gefahren. Durch die Einhaltung dieser Vorschriften können die Sicherheitsunternehmen ein sicheres Umfeld für alle Beteiligten schaffen.

    Was darf der Werkschutz und was nicht?

    Der Werkschutz ist ein privater Sicherheitsdienst, der für den Schutz des Werks vor möglichen Gefahrenquellen zuständig ist. Die Wachleute in dieser Funktion dürfen keine hoheitlichen Rechte ausüben, da sie keine Polizeibeamten sind. Vielmehr müssen sie sich an die einschlägigen Gesetze und Vorschriften halten, um die Sicherheit des Werks und seiner Mitarbeitenden zu gewährleisten.

    Mit dem Bewachungsauftrag übernimmt der Werkschutz eine Garantenstellung, d. h. er muss das Werk und seine Mitarbeiter vor möglichen Gefahrenquellen schützen. Gegenüber Dritten darf er dabei nur Jedermannsrechte wie Notwehr oder die vorläufige Festnahme auf frischer Tat sowie die vom Auftraggeber übertragenen Selbsthilferechte ausüben (§ 34a Abs. 5 GewO). Dazu gehört die Überwachung verdächtiger Aktivitäten oder Personen, die Reaktion auf Alarme oder andere Notsituationen und die allgemeine Überwachung des Geländes.

    Der Mitarbeiter im Werkschutz kann auch für die Zugangskontrolle zuständig sein, z. B. für die Überprüfung der Identität von Besuchern und die Sicherstellung, dass nur befugtes Personal bestimmte Bereiche betreten darf. Darüber hinaus können sie gebeten werden, zu Fuß oder mit einem Fahrzeug auf dem Gelände zu patrouillieren, um Anzeichen für kriminelle Aktivitäten oder andere Bedrohungen zu erkennen.

    Garantenpflicht im Werkschutz

    Die Garantenpflicht im Werkschutz ist eine wichtige und ernst zu nehmende Verantwortung. Sie erfordert, dass ein Sicherheitsmitarbeiter im Werkschutz dafür sorgt, dass alle potenziellen Bedrohungen oder Risiken für die Anlage verhindert werden. Dazu gehört die Überwachung des Geländes auf unbefugtes Betreten, Diebstahl und Sabotage. Der Sicherheitsmitarbeiter muss auch auf Veränderungen in der Umgebung achten, die zu einem potenziellen Risiko führen könnten, und Maßnahmen ergreifen, um dieses Risiko zu mindern.

    Die Garantenpflicht verlangt von den Sicherheitsmitarbeitern auch ein proaktives Vorgehen, da sie potenzielle Risiken vorhersehen müssen, bevor sie eintreten. Das bedeutet, dass sie wachsam sein und die Umgebung ständig auf Anzeichen von Gefahren oder verdächtigen Aktivitäten überwachen müssen. Außerdem müssen sie alle Sicherheitsprotokolle und -verfahren kennen, um die Anlage wirksam vor Schaden zu bewahren. Mit diesen Maßnahmen kann ein Sicherheitsmitarbeiter im Werkschutz dafür sorgen, dass die Anlage jederzeit sicher ist und bleibt.

    Revierfahrdienste

    Je nachdem, welchen Wunsch Sie äußern, können wir gerne Revierfahrdienste übernehmen. Das bedeutet, unsere Sicherheitsdienstmitarbeiter patrouillieren tagsüber oder auch nachts auf vorab klar abgestimmten Routen, so dass Ihr komplettes Firmengelände von uns überwacht wird. Die Routen und Fahrzeiten variieren natürlich, so dass keine Regelmäßigkeit entsteht und sich Diebe oder Eindringlinge daran anpassen können. Wir besprechen mit Ihnen vorab, an welchen Tagen wir welche Route nehmen, so dass Sie jederzeit die Kontrolle darüber haben, und wissen, wann wir wo eingesetzt sind. Das sorgt für Transparenz und Sicherheit für Sie und Ihr Unternehmen.

     

    Aufgaben des Werkschutzes

    Der Werkschutz ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig, die zur Gewährleistung der Sicherheit des Werks erforderlich sind. Zu diesen Aufgaben gehören die Regelung des Personen- und Fahrzeugverkehrs, der Umgang mit Besuchern, Kunden, Lieferanten und anderem Personal, das das Werksgelände betritt. Der Werkschutz ist auch für die Erstellung von Besucherausweisen verantwortlich und stellt bei Bedarf Begleitpersonal zur Verfügung. Außerdem sind sie für Identifizierungsverfahren wie die Zugangskontrolle zuständig, um sicherzustellen, dass nur befugtes Personal Zugang zu bestimmten Bereichen oder Ressourcen hat.

    Der Werkschutz ist auch für die Überwachung des Geländes auf verdächtige Aktivitäten oder potenzielle Bedrohungen zuständig. Sie müssen in der Lage sein, schnell und effektiv zu reagieren, um die Anlage vor Schaden zu bewahren. Außerdem müssen sie über alle Änderungen von Vorschriften und Gesetzen informiert sein, die sich auf ihre Aufgaben auswirken können, damit sie alle geltenden Normen einhalten können. Der Werkschutz ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheit einer Einrichtung und erfordert Wachsamkeit und Hingabe von denjenigen, die in dieser Funktion tätig sind.

    Pförtnerdienste / Postendienste / Torkontrolldienste

    Pförtnerdienste sind ein wesentlicher Bestandteil des Werkschutzes. Sie überwachen die Eingänge und Zugänge zu einem Werksgelände und stellen sicher, dass nur befugtes Personal Zutritt erhält. Pförtner sind befugt, Ausweise und Zugangsberechtigungen zu prüfen und gegebenenfalls den Zutritt zu verweigern. Darüber hinaus können sie auch für Fahrzeugkontrollen zuständig sein, bei denen sie die Ladung oder die Fahrer eines Fahrzeugs auf ihre Zugangsberechtigung überprüfen müssen, bevor sie ihnen die Einfahrt gestatten.

    Das Pförtnerhaus ist in der Regel mit Schranken, Alarmsystemen und Funkanlagen ausgestattet, um maximale Sicherheit zu gewährleisten. Pförtnerdienste werden häufig von professionellen Sicherheitsunternehmen angeboten, die sich auf diese Art von Dienstleistungen spezialisiert haben. Diese Unternehmen beschäftigen in der Regel geschultes Personal, das im Umgang mit allen Arten von Sicherheitsbedrohungen erfahren ist und im Bedarfsfall schnell und effektiv reagieren kann. Pförtnerdienste sind ein wichtiger Bestandteil des Gesamtsicherheitsplans einer Anlage und sollten nicht übersehen oder auf die leichte Schulter genommen werden.

    Alarm- und Meldewesen

    Ein Alarm- und Meldesystem ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Sicherheitsdienstes. Es dient dazu, die Behörden im Falle eines Notfalls, einer Gefahr oder eines Schadens zu alarmieren. Der Wachmann ist sowohl für das direkte Eingreifen als auch für die Benachrichtigung der zuständigen Behörden verantwortlich. Im Falle eines Brandes muss er zunächst die Feuerwehr alarmieren, im Falle eines Einbruchs oder Diebstahls die Polizei. Darüber hinaus ist er auch für die Erfüllung seiner Pflichten als Sicherheitsgarant verantwortlich, z. B. für die Überwachung der Videoüberwachung und die Durchführung von Kontrollgängen auf dem Gelände, um sicherzustellen, dass alle Sicherheitsprotokolle eingehalten werden.

    Das Alarm- und Meldesystem ist ein unschätzbares Instrument, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Es ermöglicht schnelle Reaktionszeiten in Notfällen, was entscheidend sein kann, um weitere Schäden oder Verletzungen zu verhindern. Außerdem gibt es die Gewissheit, dass jemand zur Stelle ist, der schnell reagiert, wenn etwas schief läuft. Mit einem wirksamen Alarm- und Meldesystem können Unternehmen sicher sein, dass ihre Mitarbeiter und Kunden jederzeit vor Schaden geschützt sind.

    Kontrollgänge, Patrouillen, Streifendienste

    Regelmäßige Patrouillen sind ein wesentlicher Bestandteil der Bewachung von großen und weit verzweigten Objekten. Mit Hilfe von Patrouillen können potenzielle Gefahren wie Beschädigungen, Diebstahl oder unbefugtes Eindringen erkannt werden. Die Streifendienste sollten in Funkkontakt mit der Alarm- und Meldezentrale stehen, die ebenfalls vom Werkschutz besetzt ist. Dies ermöglicht schnelle Reaktionszeiten und eine bessere Koordination zwischen den verschiedenen Abteilungen.

    Streifendienste sind auch wichtig, um Unfälle zu vermeiden und sicherzustellen, dass alle Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Sie können dazu beitragen, potenzielle Gefahren zu erkennen, bevor sie zu einem Problem werden, so dass bei Bedarf rasch Abhilfemaßnahmen ergriffen werden können. Darüber hinaus können regelmäßige Patrouillen dazu beitragen, kriminelle Aktivitäten abzuschrecken, indem sie für eine sichtbare Präsenz vor Ort sorgen. Durch die ständige Überwachung des Geländes durch ein engagiertes Team von Fachleuten wird die klare Botschaft vermittelt, dass jedes verdächtige Verhalten nicht unbemerkt bleiben wird.

    Was bedeutet Werkschutz?

    Werkschutz ist der Sicherheitsdienst eines Industrie- oder Gewerbebetriebs. Er schützt Gelände, Anlagen, Beschäftigte und Betriebsabläufe vor Diebstahl, Sabotage und unbefugtem Zutritt und ist dauerhaft auf ein bestimmtes Werk ausgerichtet. Übernimmt ein externer Dienstleister diese Aufgabe, braucht er die Bewachungserlaubnis nach § 34a GewO, und seine Kräfte handeln mit dem Hausrecht des Betriebs und den Jedermannsrechten, nicht mit polizeilichen Befugnissen.

    Wie hoch sind die Kosten für Werkschutz?

    Das hängt von der Zahl der Posten, den Schichtzeiten und der geforderten Qualifikation ab. In Berlin und Brandenburg liegt der tarifliche Mindestlohn 2026 bei 15,15 Euro brutto je Stunde für stationären Objektschutz und bei 16,80 Euro für eine IHK-geprüfte Werkschutzfachkraft, dazu kommen 15 Prozent Nachtzuschlag sowie 25 Prozent sonntags oder 50 Prozent an Feiertagen. Der Angebotspreis liegt darüber, weil er Sozialabgaben, Ausfallzeiten, Einsatzleitung und Versicherung enthält.

    Was ist Werkschutz für Mitarbeiter?

    Für Beschäftigte ist der Werkschutz die Stelle, die Werksausweise ausgibt und prüft, Besucher anmeldet und an Tor und Pforte kontrolliert. Wie weit Kontrollen der eigenen Belegschaft gehen dürfen, legt nicht der Sicherheitsdienst fest: Regeln zur Ordnung des Betriebs und technische Überwachungseinrichtungen unterliegen nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 und 6 BetrVG der Mitbestimmung des Betriebsrats. Der Werkschutz setzt die vereinbarten Regeln um.

    Darf der Werkschutz Taschen und Fahrzeuge kontrollieren?

    Nur auf Grundlage einer Regelung, der die Betroffenen zugestimmt haben, etwa Besucherbedingungen, Werksordnung oder Betriebsvereinbarung. Eine eigene Durchsuchungsbefugnis haben private Sicherheitskräfte nicht, § 34a Abs. 5 GewO beschränkt sie auf Jedermannsrechte und vertraglich übertragene Selbsthilferechte. Wer die Kontrolle verweigert, kann aber vom Gelände verwiesen werden, und wer auf frischer Tat betroffen wird, darf nach § 127 StPO vorläufig festgenommen werden.

    Braucht Werkschutzpersonal eine Sicherheitsüberprüfung?

    Im Regelfall nicht, Pflicht sind Zuverlässigkeit und Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Anders ist es an sicherheitsempfindlichen Stellen lebens- oder verteidigungswichtiger Einrichtungen: Dort sieht das Sicherheitsüberprüfungsgesetz den vorbeugenden personellen Sabotageschutz mit einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung vor (§ 1 Abs. 4, § 9 SÜG). Die Überprüfung braucht die Zustimmung der Person und Zeit, das gehört in die Einsatzplanung.

    Werkschutz: Aufgaben, Befugnisse und Abgrenzung

    Der Werkschutz bündelt alle Sicherheitsaufgaben auf einem Betriebsgelände. Dazu gehören der Pförtnerdienst an den Zugängen, die Zutrittskontrolle für Mitarbeiter, Besucher und Lieferanten, der Streifendienst mit regelmäßigen Begehungen, der Perimeterschutz der Außengrenzen sowie das Alarmwesen mit Aufschaltung und Reaktion. In Summe dient der Werkschutz der Sabotageprävention und dem Schutz von Menschen, Werten und Betriebsabläufen.

    Worin unterscheidet sich Werkschutz vom allgemeinen Sicherheitsdienst?

    Ein allgemeiner Sicherheitsdienst bewacht wechselnde Objekte, während der Werkschutz dauerhaft auf ein konkretes Werk oder Betriebsgelände ausgerichtet ist. Das Werkschutzpersonal kennt die Abläufe, Standorte und Ansprechpartner des Betriebs genau und ist eng in die betriebliche Sicherheitsorganisation eingebunden.

    Welche Befugnisse und Pflichten hat der Werkschutz?

    Werkschutzkräfte handeln auf Grundlage des Hausrechts sowie der Jedermannsrechte und benötigen mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für bestimmte Tätigkeiten zusätzlich die Sachkundeprüfung. Aus der Übertragung von Sicherungsaufgaben kann eine Garantenpflicht entstehen, also die rechtliche Pflicht, drohende Schäden aktiv abzuwenden. Hoheitliche Befugnisse wie die der Polizei hat der Werkschutz nicht.

    So arbeiten wir bei BPS Protect

    Wir stimmen den Werkschutz individuell auf Ihren Betrieb ab: Zunächst erfassen wir Gelände, Zugänge, Schichtzeiten und Gefährdungslage und legen gemeinsam die Schutzziele fest. Daraus entwickeln wir Streifenpläne, Kontroll- und Meldewege und binden vorhandenes Alarmwesen und die Zutrittskontrolle ein. Unser Personal ist nach §34a GewO qualifiziert, dokumentiert jede Schicht nachvollziehbar und stimmt sich laufend mit Ihrer Einsatzleitung ab.

    Die rechtlichen Grundlagen des Bewachungsgewerbes (etwa §34a GewO) und einschlägige Arbeitsschutzregeln finden Sie auf gesetze-im-internet.de und bei der DGUV.

    Zuletzt aktualisiert: Juli 2026

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