Sicherheitsdienst bei Veranstaltungen: Was Sie wissen müssen

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    Warum ist ein Sicherheitsdienst bei Veranstaltungen unverzichtbar?

    Ob Open-Air-Konzert im Berliner Olympiastadion, Stadtfest in Potsdam oder Firmenmesse auf dem Berliner Messegelaende – bei jeder Veranstaltung tragen Organisatoren eine enorme Verantwortung. Die Sicherheit der Besucher ist dabei nicht nur eine moralische Pflicht, sondern auch eine gesetzliche Verpflichtung. In den vergangenen Jahren haben Sicherheitsvorfaelle bei Grossveranstaltungen weltweit gezeigt, wie schnell Situationen eskalieren koennen: Massenpanik, Schlaegelreien, Terroranschlaege oder schlicht eine unkontrollierte Menschenmenge stellen erhebliche Risiken dar.

    Laut Statistiken des Deutschen Instituts fuer Normung (DIN) und der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft werden jaehrlich in Deutschland mehrere Tausend Schadensereignisse bei Veranstaltungen registriert – von kleineren Verletzungen bis hin zu schwerwiegenden Zwischenfaellen. Allein in Berlin finden jaehrlich ueber 1.500 genehmigte Grossveranstaltungen statt, Tendenz steigend. Die Versammlungsstaettenverordnung (VStaettVO) sowie die jeweiligen Landesbauordnungen verpflichten Veranstalter in Berlin und Brandenburg ausdruecklich dazu, fuer ausreichend qualifiziertes Sicherheitspersonal zu sorgen.

    Ein professioneller Sicherheitsdienst bei Veranstaltungen uebernimmt dabei weit mehr als das blosse Aufstellen von Ordnern am Eingang. Es geht um die systematische Planung, Umsetzung und Ueberwachung aller sicherheitsrelevanten Massnahmen – von der Einlasskontrolle ueber das Notfallmanagement bis hin zur Koordination mit Polizei und Feuerwehr. BPS Protect ist seit Jahren erfahrener Sicherheitspartner fuer alle Event-Arten in der Region Berlin und Brandenburg. Ob Konzert, Messe, politische Veranstaltung oder exklusive Privatfeier – unser Team bringt das Know-how, die Qualifikationen und die Erfahrung mit, die moderne Veranstaltungssicherheit erfordert.

    Welche Veranstaltungen benoetigen einen professionellen Sicherheitsdienst?

    Die Frage, ob ein professioneller Sicherheitsdienst notwendig ist, laesst sich nicht pauschal mit einer Besucherzahl beantworten. Entscheidend sind das Risikoprofil, der Veranstaltungstyp, die Location und weitere Faktoren wie Alkoholausschank oder politische Brisanz. Die folgende Tabelle gibt einen strukturierten Ueberblick ueber gaengige Veranstaltungstypen, ihre typischen Risiken und den empfohlenen Personaleinsatz:

    Veranstaltungstyp

    Typisches Risikoprofil

    Empfohlene Mindestanzahl Sicherheitskraefte

    Konzerte & Festivals

    Hohes Gedraenge, Alkohol, Crowdsurfing, emotionale Massen

    1 Kraft pro 75–100 Besucher

    Sportveranstaltungen

    Rivalitaeten zwischen Fangruppen, Alkohol, Pyrotechnik

    1 Kraft pro 50–75 Besucher

    Firmenevents & Messen

    Zugangskontrollen, Schutz vertraulicher Informationen, VIP-Bereiche

    Ab 200 Personen mind. 3–5 Kraefte

    Politische Veranstaltungen

    Protest, Gegendemonstrationen, Anschlagsrisiko

    Individuelle Risikoanalyse erforderlich

    Private Feiern (Hochzeiten, Galas)

    Alkohol, Konflikte unter Gaesten, Einlassschutz

    Ab 150 Personen mind. 2–3 Kraefte

    Oeffentliche Stadtfeste

    Unuebersichtliche Menschenmassen, Taschendiebstahl, Alkohol

    1 Kraft pro 100 Besucher, mind. 10

    Diese Richtwerte basieren auf anerkannten Branchenstandards und den Empfehlungen der IGVW (Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft). Im Einzelfall – insbesondere bei Veranstaltungen mit erhoehtem Gefaehrdungspotenzial – kann der tatsaechliche Bedarf deutlich hoeher liegen. BPS Protect beratet Sie gerne individuell, um den optimalen Personaleinsatz fuer Ihre Veranstaltung zu ermitteln. Sprechen Sie uns ueber unsere Kontaktseite an.

    Sicherheitsanforderungen bei Grossveranstaltungen ab 5.000 Besuchern

    Sobald eine Veranstaltung die Marke von 5.000 Besuchern ueberschreitet, gelten in Berlin und Brandenburg erheblich verschaerfte Auflagen. Die zust�ndigen Ordnungsbehoerden – in Berlin das Bezirksamt sowie die Versammlungsbehoerde, in Brandenburg die jeweiligen Landkreise – fordern in der Regel ein schriftliches Sicherheitskonzept als Voraussetzung fuer die Genehmigung. Dieses muss detaillierte Angaben zu Personalplanung, Fluchtwegen, Erste-Hilfe-Versorgung und Kommunikationsstrukturen enthalten.

    Typische Anforderungen bei Grossveranstaltungen ab 5.000 Besuchern umfassen:

    1. Behördliche Genehmigung – Schriftliche Genehmigung durch das Ordnungsamt, ggf. Sondernutzungserlaubnis fuer oeffentliche Flaechen.
    2. Pflicht-Sicherheitskonzept – Detailliertes Dokument mit Risikoanalyse, Personalplan, Kommunikationsplan und Evakuierungskonzept.
    3. Koordination mit Polizei und Feuerwehr – Vorababstimmung mit den Behoerden, Festlegung von Einsatzplaenen und Kommunikationswegen.
    4. Erste-Hilfe-Koordination – Einbindung von Sanitaetsdiensten (z.B. DRK, ASB) und Festlegung medizinischer Anlaufpunkte.
    5. Qualifiziertes Sicherheitspersonal – Nachweislich nach §34a GewO geschulte Kraefte in ausreichender Anzahl.
    6. Einsatzleitung vor Ort – Ein benannter Sicherheitsleiter, der als Ansprechpartner fuer alle Behoerden fungiert.

    In der Praxis bedeutet das fuer Veranstaltungen wie das Berliner Lichterfest, grosse Konzerte in der Mercedes-Benz Arena, Bundesliga-Spiele im Olympiastadion oder das Potsdamer Stadtfest einen erheblichen planerischen Vorlauf von mehreren Wochen bis Monaten. BPS Protect verfuegt ueber langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Berliner und Brandenburger Behoerden und unterstuetzt Sie bei der gesamten Konzepterstellung und Genehmigungsphase.

    Sicherheit bei privaten und halboeffentlichen Veranstaltungen

    Ein weit verbreiteter Irrtum lautet: „Meine Feier ist privat, ich brauche keinen Sicherheitsdienst.“ Doch gerade bei privaten und halboeffentlichen Veranstaltungen wird die Haftungsfrage oft unterschaetzt. Als Veranstalter – auch einer Privatfeier – tragen Sie die Verkehrssicherungspflicht. Kommt ein Gast zu Schaden, weil beispielsweise ein Streit nicht rechtzeitig unterbunden wurde oder ein Betrunkener faellt, koennen Sie persoenlich haftbar gemacht werden.

    Als Faustregel gilt: Ab einer Gaesteliste von 150 Personen empfiehlt sich der Einsatz professioneller Sicherheitskraefte. Bei Alkoholausschank, gemischten Gaestgruppen oder einer Veranstaltung in einer angemieteten Location kann dieser Schwellenwert auch niedriger liegen. Typische Anwendungsfaelle fuer diskrete Sicherheitsloesungen sind:

    1. Hochzeiten ab 150 Gaesten – Einlasskontrolle, Deeskalation bei Konflikten, diskrete Ueberwachung der Garajerobenbereiche.
    2. Firmenjubilaeumsfeiern & Galas – Zugangsmanagement, Schutz von VIP-Gaesten, Schutz von Ausstellungsobjekten oder Technik.
    3. Gartenpartys auf Privatgelaende – Einlassueberwachung, Verhinderung ungebetener Gaeste, Sicherung des Aussenbereichs.
    4. Abschluss- und Schulballs – Schutz junger Gaeste, Umgang mit Alkoholmissbrauch, Koordination mit dem Veranstaltungsort.

    BPS Protect bietet fuer exklusive und private Veranstaltungen massgeschneiderte, diskrete Sicherheitsloesungen an. Unsere Mitarbeiter treten in angemessener Kleidung auf, agieren professionell im Hintergrund und wahren den festlichen Charakter Ihrer Veranstaltung – ohne wie eine Polizeidurchsuchung zu wirken. Mehr zu unseren Leistungen finden Sie auf unserer Dienstleistungsseite.

    Aufgaben und Leistungen eines Sicherheitsdienstes bei Veranstaltungen

    Ein professioneller Veranstaltungssicherheitsdienst ist kein blossер Tuersteherdienst. Das Aufgabenspektrum ist breit, komplex und erfordert spezifische Qualifikationen. Die folgende Uebersicht zeigt, was BPS Protect und sein Team fuer Ihre Veranstaltung leisten:

    1. Einlasskontrolle & Ticketpruefung – Systematische Ueberpruefung von Eintrittskarten, Einladungen oder Gaestelisten. Verhindert unberechtigten Zutritt und kontrolliert den Besucherfluss an Engpaessen.
    2. Personenkontrolle & Taschenkontrollen – Durchfuehren von Leibesvisitationen und Taschenkontrollen nach §34a GewO. Verhindert das Einschmuggeln verbotener Gegenstaende wie Waffen, Pyrotechnik oder Alkohol.
    3. Ordnerdienst & Besucherlenkung – Aktive Steuerung von Besucherstroemen, Verhinderung gefaehrlicher Verdichtungen, Freihaltung von Notausgaengen und Rettungswegen.
    4. Notfallmanagement & Evakuierung – Einleitung und Koordination von Evakuierungsmassnahmen bei Brand, medizinischen Notfaellen oder sonstigen Gefahrenlagen. Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungsdiensten.
    5. VIP-Schutz – Persoenlicher Schutz von prominenten Gaesten, Rednern oder Kuenstlern, Absicherung von Backstage-Bereichen und Rueckzugszonen.
    6. Konfliktdeeskalation – Fruehzeitiges Erkennen und professionelles Entschaerfen von Konfliktsituationen, bevor diese eskalieren. Geschulte Kommunikation und Deeskalationstechniken als Kernkompetenz.
    7. Kommunikation mit Behoerden – Laufende Abstimmung mit Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt waehrend der Veranstaltung. Dokumentation von Vorfaellen fuer behoerdliche Berichte.
    8. Objektschutz & Diebstahlpraevention – Schutz von Technik, Ausstattung, Kassen und Wertgegenstaenden im Veranstaltungsbereich.

    Fuer die Ausuebung dieser Aufgaben sind klare Qualifikationsanforderungen vorgeschrieben. Alle eingesetzten Kraefte von BPS Protect verfuegen mindestens ueber die Unterrichtung nach §34a Gewerbeordnung (GewO). Je nach Einsatzprofil setzen wir darueberhinaus Mitarbeiter mit der Sachkundeprufung nach §34a sowie speziell in der Veranstaltungssicherheit geschulte Kraefte gemaess den Richtlinien der IGVW (Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft) und der IGOED (Interessengemeinschaft offentlicher Dienst) ein. Einsatzleitende Kraefte verfuegen darueber hinaus ueber Erfahrung im Krisenmanagement und in der Kommunikation mit Strafverfolgungsbehoerden.

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    Wir stehen für alle Anliegen zur Verfügung und freuen uns darauf, Sie beraten zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gerne - per Anruf, Mail, oder Kontaktformular.

    info@bps-protect.de

    Das Sicherheitskonzept: Grundlage jedes professionellen Veranstaltungsschutzes

    Ein Sicherheitskonzept fuer Veranstaltungen ist kein buerokratisches Formular – es ist das zentrale Planungsdokument, das alle sicherheitsrelevanten Massnahmen einer Veranstaltung strukturiert und verbindlich festlegt. Ohne ein durchdachtes Sicherheitskonzept ist ein professioneller Veranstaltungsschutz nicht moeglich. Fuer Grossveranstaltungen ab einer bestimmten Besucherzahl ist es zudem behoerdlich vorgeschrieben.

    Ein vollstaendiges Sicherheitskonzept enthaelt mindestens die folgenden Bestandteile:

    1. Risikoanalyse – Systematische Bewertung aller potenziellen Gefaehrdungen (siehe naechster Abschnitt).
    2. Personalplanung – Anzahl, Qualifikation und Positionierung aller Sicherheitskraefte. Definition von Verantwortlichkeiten und Befehlsketten.
    3. Kommunikationsplan – Festgelegte Kommunikationswege und -mittel zwischen Sicherheitspersonal, Veranstalter, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten.
    4. Fluchtweg- und Evakuierungskonzept – Kennzeichnung und Freihaltung aller Flucht- und Rettungswege, Evakuierungsplaene mit definierten Sammelplaetzen und Verantwortlichen.
    5. Notfallszenarien – Konkrete Handlungsanweisungen fuer definierte Szenarien: Brand, medizinischer Notfall, Bombendrohung, Massenpanik, Unwetter.
    6. Sanitaets- und Erste-Hilfe-Plan – Anzahl und Positionierung der Sanitaetskraefte, Erreichbarkeit externer Rettungsdienste, Beschreibung der Erstversorgungsstellen.
    7. Lageplaene – Massstaebliche Plaene des Veranstaltungsgelaendes mit eingetragenen Sicherheitspositionen, Notausgaengen, Sanitaetsstationen und Einsatzraeumen.

    Die Verantwortung fuer die Erstellung des Sicherheitskonzepts liegt beim Veranstalter. In der Praxis wird diese Aufgabe jedoch haeufig – und sinnvollerweise – an einen erfahrenen Sicherheitsdienstleister delegiert oder in enger Zusammenarbeit erstellt. BPS Protect unterstuetzt Sie nicht nur bei der Durchfuehrung, sondern bereits bei der Konzepterstellung, der Risikoanalyse und der Kommunikation mit den zust�ndigen Behoerden. Erfahren Sie mehr ueber unsere Leistungen auf der Dienstleistungsseite.

    Risikoanalyse: Wie wird das Gefaehrdungspotenzial einer Veranstaltung bewertet?

    Die Risikoanalyse ist das Fundament jedes Sicherheitskonzepts. Sie bewertet systematisch alle Faktoren, die das Gefaehrdungspotenzial einer Veranstaltung beeinflussen, und bildet die Grundlage fuer alle weiteren Planungsentscheidungen. Folgende Faktoren fliessen in eine professionelle Risikoanalyse ein:

    1. Besucherzahl – Je groesser die Menschenmenge, desto hoeher das Risiko von Gedraenge, Panik und Versorgungsengpaessen.
    2. Veranstaltungstyp – Ein Klassikkonzert hat ein anderes Risikoprofil als ein Techno-Festival oder ein Fussballspiel.
    3. Location – Geschlossene Hallen, Freigelände, historische Gebaeude oder oeffentliche Plaetze haben jeweils spezifische Risiken (z.B. begrenzte Ausgaenge, Wettereinfluesse, Infrastruktur).
    4. Tageszeit – Nachtveranstaltungen gehen typischerweise mit erhoehtem Alkoholkonsum und eingeschraenkter Sichtbarkeit einher.
    5. Alkoholausschank – Ein wesentlicher Risikofaktor, der aggressives Verhalten und medizinische Notfaelle beguestigt.
    6. Politischer oder gesellschaftlicher Hintergrund – Veranstaltungen mit politischer Brisanz oder kontroverser Besetzung erfordern verstaerkte Sicherheitsvorkehrungen und Abstimmung mit der Polizei.
    7. Zielgruppe – Jugendveranstaltungen, Familienevents und Seniorenveranstaltungen haben unterschiedliche Sicherheitsbeduerisse.
    8. Wetterbedingungen – Bei Freiluftveranstaltungen koennen Hitze, Gewitter oder Sturm kurzfristig das Sicherheitskonzept beeinflussen.

    Aus diesen Faktoren ergibt sich ein Risiko-Score, der in die Personalplanung und die Massnahmenplanung einfliesst. Eine Veranstaltung mit 500 Besuchern, Nachttermin, Alkoholausschank und politisch kontroverser Besetzung kann ein deutlich hoehere Sicherheitsressourcen erfordern als ein Tages-Familienfest mit 2.000 Besuchern. Professionelle Sicherheitsdienstleister wie BPS Protect beherrschen diese differentielle Risikobeurteilung und passen das Sicherheitskonzept entsprechend an.

    Rechtliche Grundlagen: Was muessen Veranstalter wissen?

    Veranstalter – ob kommerziell oder privat – bewegen sich bei der Organisation von Events in einem komplexen rechtlichen Rahmen. Unwissenheit schuetzt dabei nicht vor Haftung. Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen im Ueberblick:

    1. Verkehrssicherungspflicht (BGB §823) – Als Veranstalter sind Sie verpflichtet, alle zumutbaren Massnahmen zu ergreifen, um Schaeden von Besuchern abzuwenden. Bei Verletzung dieser Pflicht haften Sie persoenlich auf Schadensersatz.
    2. Versammlungsstaettenverordnung (VStaettVO) – Gilt fuer Veranstaltungen in Versammlungsstaetten mit mehr als 200 Personen. Schreibt u.a. qualifiziertes Sicherheitspersonal, Brandschutzwarte und die Einhaltung von Kapazitaetsgrenzen vor. In Berlin gilt die Berliner Betriebs-Verordnung (BetrVO) als entsprechende Regelung.
    3. Gewerbeordnung §34a – Regelt die Anforderungen an gewerbliche Sicherheitskraefte. Nur Personen mit entsprechender Unterrichtung oder Sachkundeprufung duerfen bestimmte Sicherheitsaufgaben wahrnehmen.
    4. Auflagen der Ordnungsbehoerden – Bei der Beantragung von Veranstaltungsgenehmigungen koennen Behoerden spezifische Auflagen erteilen, die verbindlich einzuhalten sind.
    5. Sondergenehmigungen – Fuer Veranstaltungen auf oeffentlichem Grund, mit Alkoholausschank oder mit besonderer Laermbelastung sind zusaetzliche Genehmigungen erforderlich.

    Ein entscheidender Unterschied besteht zwischen gewerblichen Sicherheitskraeften und ehrenamtlichen Ordnern. Ehrenamtliche Ordner – z.B. Vereinsmitglieder, die bei einem Sportverein aushelfen – duerfen nur sehr begrenzte Aufgaben wahrnehmen und haben keine besonderen Befugnisse. Ihnen fehlt in der Regel die Ausbildung fuer Konfliktdeeskalation, Durchsuchungen oder das Erkennen von Gefaehrungslagen. Gewerbliche Sicherheitskraefte nach §34a GewO hingegen sind rechtlich berechtigt und fachlich geschult, um den vollen Aufgabenumfang der Veranstaltungssicherheit zu uebernehmen. Im Ernstfall kann die Beauftragung unqualifizierter Ordner fuer Veranstalter haftungsrechtlich schwerwiegende Folgen haben.

    So waehlen Sie den richtigen Sicherheitsdienst fuer Ihre Veranstaltung – Checkliste

    Die Auswahl des richtigen Sicherheitsdienstleisters fuer eine Veranstaltung ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die Sie als Organisator treffen. Ein guenstiger Anbieter ohne die noetige Erfahrung kann im Ernstfall mehr schaden als nuetzen. Die folgende Checkliste hilft Ihnen, die richtige Wahl zu treffen – und zeigt, wie BPS Protect diese Kriterien erfuellt:

    1. Zertifizierungen und Qualifikationen – Verfuegt das Unternehmen ueber eine gueltige Gewerbeerlaubnis nach §34a GewO? Sind die eingesetzten Kraefte nachweislich geschult? BPS Protect: Ja, alle Kraefte sind nach §34a GewO qualifiziert, Einsatzleiter verfuegen ueber erweiterte Qualifikationen.
    2. Erfahrung mit vergleichbaren Veranstaltungen – Hat der Dienstleister nachweisbare Erfahrung mit Veranstaltungen aehnlicher Art und Groesse? BPS Protect: Jahrelange Erfahrung in der Region Berlin/Brandenburg mit allen Veranstaltungstypen.
    3. Verfuegbare Personalkapazitaet – Kann der Dienstleister die benoedigte Anzahl qualifizierter Kraefte zum gewuenschten Termin stellen? BPS Protect: Grosser regionaler Mitarbeiterstamm fuer flexiblen Einsatz.
    4. Schulungsstand der Mitarbeiter – Werden Mitarbeiter regelmaessig in Deeskalation, Erster Hilfe und Notfallmanagement geschult? BPS Protect: Regelmaessige interne und externe Schulungen.
    5. Erfahrung in der Behoerdenkommunikation – Kennt der Dienstleister die lokalen Strukturen und Ansprechpartner bei Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt? BPS Protect: Etablierte Arbeitsbeziehungen mit Berliner und Brandenburger Behoerden.
    6. Referenzen und Kundenbewertungen – Koennen nachvollziehbare Referenzen von aehnlichen Projekten vorgelegt werden? BPS Protect: Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne Referenzen zur Verfuegung.
    7. Reaktionszeiten und Erreichbarkeit – Ist der Dienstleister auch kurzfristig erreichbar und kann bei Planungsaenderungen flexibel reagieren? BPS Protect: 24/7-Erreichbarkeit und flexibles Krisenmanagement.
    8. Kostentransparenz – Sind Leistungsumfang und Preise klar und nachvollziehbar im Angebot aufgefuehrt? BPS Protect: Transparente Angebote ohne versteckte Kosten.
    9. Lokale Praesenz – Ist der Anbieter in der Region verankert und kennt die lokalen Gegebenheiten? BPS Protect: Ansaessig in Berlin/Brandenburg, mit tiefem regionalem Know-how.
    10. Unterstuetzung bei der Sicherheitskonzepterstellung – Bietet der Anbieter auch Beratungsleistungen und Hilfe bei Genehmigungsverfahren an? BPS Protect: Vollstaendige Unterstuetzung von der Planung bis zur Durchfuehrung.

    Wenn Sie alle Punkte dieser Checkliste fuer BPS Protect abgehakt haben, sind Sie auf der sicheren Seite. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und erhalten Sie ein massgeschneidertes Angebot fuer Ihre Veranstaltung.

    Haeufig gestellte Fragen

    Wie viele Sicherheitskraefte brauche ich fuer meine Veranstaltung?

    Als Richtwert gilt: 1 Sicherheitskraft pro 75 bis 100 Besucher bei Konzerten und Festivals, 1 pro 50 bis 75 bei Sportveranstaltungen und ab 2 bis 3 Kraefte bei privaten Feiern ab 150 Personen. Der genaue Bedarf haengt vom Risikoprofil, Veranstaltungstyp, Location und weiteren Faktoren ab. Eine individuelle Beratung durch BPS Protect gibt Ihnen Sicherheit fuer Ihre spezifische Situation.

    Was kostet ein Sicherheitsdienst fuer eine Veranstaltung?

    Die Kosten haengen von der Anzahl der benoetigten Kraefte, der Einsatzdauer, dem Qualifikationsniveau und dem Leistungsumfang ab. Sicherheitskraefte werden typischerweise nach Stundensatz abgerechnet. Hinzu kommen ggf. Kosten fuer Einsatzleitung, Fahrtzeiten und die Erstellung eines Sicherheitskonzepts. BPS Protect erstellt Ihnen auf Anfrage ein transparentes, individuelles Angebot ohne versteckte Kosten.

    Brauche ich fuer jede Veranstaltung ein offizielles Sicherheitskonzept?

    Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Sicherheitskonzept ab bestimmten Besucher-Schwellenwerten, in der Regel ab 5.000 Besuchern oder bei Veranstaltungen in genehmigungspflichtigen Versammlungsstaetten. Grundsaetzlich empfiehlt sich jedoch bereits ab 200 Besuchern die Erstellung eines einfachen Sicherheitsplans, um Haftungsrisiken zu minimieren.

    Was ist der Unterschied zwischen einem Ordner und einer ausgebildeten Sicherheitskraft?

    Ein ehrenamtlicher Ordner hat keine formale Ausbildung und nur sehr eingeschraenkte Befugnisse. Eine nach §34a GewO ausgebildete Sicherheitskraft hingegen hat eine nachgewiesene Qualifikation, ist in Deeskalation und Erster Hilfe geschult und darf bestimmte Sicherheitsmassnahmen rechtlich verbindlich durchfuehren. Im Haftungsfall kann dieser Unterschied entscheidend sein.

    Wie frueh vor der Veranstaltung sollte ich einen Sicherheitsdienst beauftragen?

    Bei Grossveranstaltungen ab 1.000 Besuchern empfiehlt sich eine Beauftragung mindestens 4 bis 6 Wochen im Voraus. Bei genehmigungspflichtigen Grossveranstaltungen ab 5.000 Personen sollten Sie 3 bis 6 Monate einplanen. Fuer kleinere Events ist ein Vorlauf von 2 bis 4 Wochen in der Regel ausreichend. BPS Protect steht Ihnen auch fuer kurzfristige Anfragen zur Verfuegung – nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf.

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    28. Mai 2026

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