Revierdienst

Zur mobilen Sicherung Ihrer Immobilien und Grundstücke

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    Mobiler Interventions- und Revierdienst

    Beim Revier- und Einsatzdienst geht es um die mobile Sicherung von Betrieben, Privathäusern, Geschäften oder auch weitläufigen Geländen. Dazu gehört neben der Gefahrenabwehr auch die Schadensfeststellung. Im Rahmen eines mobilen Sicherheitsdienstes wird mit Ihnen vereinbart, welche Leistungen dabei übernommen werden sollen. So wird zu unregelmäßigen Zeiten das Gelände abgefahren und kontrolliert, entweder zu Fuß oder mit einem Dienstfahrzeug. Alle Details werden natürlich vorab mit Ihnen besprochen.

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    Gegen Einbruch, Diebstahl, Raub und Sabotage

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    Flexible, geplante und effektive Einsätze

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    Zertifizierter Wach- und Sicherheitsdienst

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    Fabriken

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    Lagerhallen

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    Bürokomplexe

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    Häuser

    Was macht ein Revierdienst?

    Ein Revierdienst ist eine mobile Revierbewachung: Ein Sicherheitsdienst fährt mehrere Objekte nach einem festen Revierplan an, kontrolliert sie und sichert sie ab. Wenn Sie sich für einen Revierdienst von BPS Protect entscheiden, überprüfen wir Gebäude, Anlagen oder Gelände und sichern diese, damit dort kein Unbefugter eintreten kann. Im Gegensatz zu einem normalen Objektschutz übernimmt unser Revierdienst mehrere zu bewachende Objekte auf einmal und beaufsichtigt diese mobil. Das bedeutet, wir haben einen festen Revierplan, sodass wir zu unabhängigen Zeiten die einzelnen Objekte überprüfen, Verschlusskontrollen von Fenstern und Türen durchführen, überprüfen, ob Unbefugte sich auf dem Gelände befinden und damit für ein Maximum an Sicherheit sorgen. Der Revier- und Objektschutz sorgt für mobile Sicherheit, repräsentiert den Auftraggeber mit hervorragender Außenwirkung und dient der Vorbeugung und Abwendung sonstiger Gefahren.

    Sie möchten mehrere Objekte wirtschaftlich absichern lassen? Wir planen Ihr Revier mit festen Prüfpunkten, wechselnden Kontrollzeiten und nachvollziehbarem Bericht.
    Fragen Sie jetzt Ihren Revierdienst bei BPS Protect GmbH & Co. KG an!

    Schützen

    Sichern

    Bewachen

    Höchster Einsatz für Ihr Sicherheitsbedürfnis

    Was bezeichnet ein Revier?

    Das Revier wird gerne als Bezeichnung für unterschiedliche Komplexe hergenommen. Das kann z.B die Überwachung von Fabrikgebäuden sein, Bürokomplexe oder auch mehrere Gebäude, die Ihr Eigentum sind. Das wird von uns als Revier bezeichnet. So können wir das als Sammelbegriff verwenden, wenn wir mit ihnen darüber reden, welche Überwachung wir übernehmen sollen. Auch Lagerhallen, Produktionsgebäude und vieles mehr können zu einem Revier zusammengefasst werden, dabei können wir durch mobile Brandmeldeanlagen auch mögliche Brandgefahren abwenden.

    Revierdienst auch im privaten Bereich?

    Vor vielen Jahren wurde der Revierdienst nur von Geschäftspersonen und Unternehmen gebucht. Doch immer mehr private Haushalte haben festgestellt, dass sie gerne in ihrer Nachbarschaft oder rund um ihre Wohnblöcke einen Revierdienst möchten. Während es in anderen Ländern schon gang und gäbe ist, den Revierdienst auch für Privathäuser zu engagieren, wird dieser Trend erst ganz langsam in Deutschland erkannt. Auch hier können sich mehrere Privatleute zusammenschließen und für die Sicherheit in einer bestimmten Wohngegend gewährleisten, indem Sie den BPS-Revierdienst anfordern.

    Wie verläuft die private Revierbewachung?

    Eine private Revierbewachung verläuft genauso wie eine geschäftliche. Das bedeutet, wir besprechen mit Ihnen die Zeiten und Intervalle, in denen wir das fest vorgegebene Revier abfahren. Das kann beispielsweise eine Häuserreihe sein, ein Wohngebiet oder auch nur ein einzelnes Privathaus. Im Gespräch mit Ihnen können wir dann festlegen, wie häufig wir eine Bewachung durchführen.

    Aufgaben eines Revierdienstes

    Die wohl wichtigste Aufgabe eines Revierdienstes besteht darin, Patrouillen zu fahren. Das heißt, durch Präsenz zu zeigen, dass bestimmte Gebiete, also Reviere überwacht werden. Das schreckt vor allem Diebe und Einbrecher ab. Dabei sind unsere im Revier- und Objektschutz eingesetzten Mitarbeiter so weit geschult, dass sie genau wissen, was zu tun ist, wenn ein verdächtiges Treiben erblickt werden sollte. So sind unsere Mitarbeiter mit Funk ausgerüstet und können bei Bedarf jederzeit die Polizei, Feuerwehr oder andere Sicherheitsleute informieren, wenn das Hausrecht des Auftraggebers verletzt wird.

    Als weitere Aufgabe gilt die Observation. Hier kann ein verdächtiger Vorgang beobachtet werden, um später eine Festnahme der oder des potenziellen Straftäters zu organisieren.

    Ein Revierdienst findet nicht nur im Auto statt, sondern es kann auch sein, dass die Patrouillengänge zu Fuß erledigt werden. Auch das gehört zu unserem Revierdienst dazu. Geht es darum, industrielle und gewerbliche Anlagen auf- oder zu schließen, dann gehört das ebenfalls zu unserem Aufgabenbereich. So können wir dafür sorgen, dass nur befugte Personen dieses Gelände betreten dürfen.

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    Regelmäßige Begehungen und Überprüfungen

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    Patrouillenfahrten des Objekts und Geländes

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    Überwachung, Feststellung und Alarmierung von Störungen

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    Einleitung von Erstmaßnahmen oder Behebung der Störung

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    Verrieglung und Öffnung der Objekte

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    Zustandsüberprüfung von technischen Geräten/Anlagen

    Ausrüstung eines Revierdienstes

    Damit unser Revierdienst seine Arbeit erledigen kann, stehen Fahrzeuge für die Überwachung zur Verfügung. Hierfür gibt es ein Dienstfahrzeug, das mit allen wichtigen Dingen ausgestattet ist. So gibt es mindestens fünf Sitzplätze und Türen, sowie Raum für weitere Ausrüstung. Auch eine Funkanlage sowie eine Kommunikation mit dem Diensthandy ist jederzeit vom Auto aus möglich.

    Unabhängig vom Fahrzeug gibt es natürlich auch Sicherheitskleidung, die unsere Mitarbeiter des Revierdienstes tragen. Die Sicherheitskleidung besteht aber aus einem besonderen verstärkten Stoff, der vor Verletzungen schützen soll. Zudem verfügt die Sicherheitskleidung über mehrere praktische Fächer und Taschen. So können hier die Kommunikationsgeräte, Taschenlampe, Handschuhe, Brillen, Schreibwaren, Selbstverteidigungshilfen und vieles mehr verstaut werden. Je nachdem, um welches Revier es sich handelt, kann auch in speziellen Fällen ein geschulter Wachhund dabei sein.

    So arbeiten wir bei BPS Protect

    Unser Revierdienst arbeitet nach einem individuell abgestimmten Revierplan. Ein Revierfahrer fährt Ihre Objekte in unregelmäßigen Abständen an, führt Bestreifung und Verschlusskontrollen durch und leitet bei einer Alarmintervention die nächsten Schritte ein. So verteilt sich professioneller Objektschutz wirtschaftlich auf mehrere Standorte, ohne dass an jedem Objekt dauerhaft Personal stehen muss.

    • Einsatzplanung: Vor Auftragsbeginn stimmen wir Objekt, Zeiten und Ablauf mit Ihnen ab und legen klare Zuständigkeiten fest.
    • Einsatzleitung: Eine feste Ansprechperson steuert den Einsatz, koordiniert das Team und ist für Sie erreichbar.
    • Dokumentation: Kontrollgänge und besondere Vorkommnisse werden nachvollziehbar protokolliert und auf Wunsch an Sie berichtet.
    • Abstimmung: Wir passen den Ablauf laufend an Ihre Rückmeldungen und die Lage vor Ort an.

    Rechtliche Grundlage für das Bewachungsgewerbe ist §34a der Gewerbeordnung; unser Personal verfügt über die erforderliche Sachkunde nach §34a GewO. Zu Arbeitssicherheit und Unfallverhütung orientieren wir uns an den Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

    Zuletzt aktualisiert: Juli 2026

    Rechtliche Grundlagen und Voraussetzungen

    Rechtliche Grundlagen und Voraussetzungen werden auch immer wieder gefragt, wenn es um den Revierdienst geht. Natürlich sind wir keine Polizei, sondern ein privater Wachschutz, der sich darum bemüht, dass Ihr Objekt geschützt und nicht von Fremden eingedrungen wird. Im Revierdienst dürfen nur Wachpersonen arbeiten, die zuverlässig sind und eine Unterrichtung bei der Industrie- und Handelskammer nachweisen (§ 34a Abs. 1a GewO). Für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Bereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr ist zusätzlich die Sachkundeprüfung vorgeschrieben. Wir handeln im Rahmen des Hausrechts, das uns unser Auftraggeber überträgt, und im Notfall nach den Rechten, die jedem Bürger zustehen, etwa der Notwehr. Unsere Sicherheitsexperten haben nicht die Befugnisse eines Polizeibeamten oder eines Hilfspolizisten, sie bewegen sich immer innerhalb des geltenden Rechts. Dabei sind wir jederzeit bestens mit den Polizeiorganen vernetzt.

    Welche Grundlagen werden benötigt, um im Revierdienst angestellt zu werden?

    Um im Revierdienst tätig sein zu können, braucht man einen Führerschein, denn ohne Fahrzeug ist die Tätigkeit meist nicht durchführbar. Gesetzlich vorgeschrieben sind die Zuverlässigkeit und die Unterrichtung nach § 34a GewO bei der Industrie- und Handelskammer. Wer Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in öffentlich zugänglichen Bereichen übernimmt, muss außerdem die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO bestanden haben. Unsere Mitarbeiter erhalten die volle Ausrüstung und Ausstattung, damit sie maximale Sicherheitsstandards durchsetzen können.

    Was ist ein Revierdienst?

    Ein Revierdienst ist eine mobile Bewachung: Eine Sicherheitskraft fährt mehrere Objekte in einem festgelegten Gebiet nacheinander an, kontrolliert sie nach einer vereinbarten Prüfliste und dokumentiert jede Kontrolle. Die Objekte gehören meist verschiedenen Auftraggebern, die sich Fahrzeug, Fahrtzeit und Personal teilen. Deshalb ist ein Revierdienst in der Regel günstiger als ein Posten, der rund um die Uhr an einem Ort steht.

    Die Norm für Sicherungsdienstleistungen, DIN 77200-1, führt den Revierdienst als eigene mobile Dienstleistung, neben dem Interventionsdienst und dem Kontrolldienst. Was ein Revierfahrer in seiner Schicht konkret tut, steht weiter oben unter „Aufgaben eines Revierdienstes“. Dieser Abschnitt ordnet ein, wie sich der Revierdienst von verwandten Leistungen abgrenzt, wie er nachgewiesen und abgerechnet wird und in welchen Städten BPS Protect ihn anbietet.

    Revierdienst, Streifendienst, Kontrolldienst und Interventionsdienst im Vergleich

    Die vier Begriffe werden oft durcheinander verwendet. Für Ihre Anfrage lohnt sich die saubere Trennung, weil jede Leistung anders geplant und besetzt wird.

    LeistungSo wird gearbeitetTypischer EinsatzWas Sie festlegen
    RevierdienstEine Streife fährt mehrere Objekte in einem Gebiet nacheinander an, zu wechselnden Zeiten.Gewerbeobjekte, Wohnanlagen, Leerstand, Baustellen nach FeierabendZahl der Kontrollen je Nacht, Prüfliste
    StreifendienstSicherheitskräfte bestreifen ein zusammenhängendes Areal zu Fuß oder mit dem Fahrzeug, oft über mehrere Stunden.Industrieareal, Einkaufsquartier, VeranstaltungsgeländeStreifenzeiten, Route, Streifenform
    KontrolldienstGezielte Prüfung eines einzelnen Objekts oder einzelner Punkte zu festen Zeiten.Schließrunde, Leerstandskontrolle, AnlagencheckUhrzeiten, Prüfpunkte
    InterventionsdienstAnfahrt nur, wenn eine Alarmanlage auslöst, gesteuert von einer Leitstelle.Objekte mit Einbruch- oder BrandmeldeanlageAlarmplan, Schlüsselverwahrung, Maßnahmen vor Ort

    In der Praxis werden die Leistungen kombiniert: Revierkontrollen in der Nacht, Alarmverfolgung durch dieselbe Streife und am Wochenende eine zusätzliche Schließrunde. Details zu den Nachbarleistungen finden Sie beim Streifendienst, bei den Kontrolldiensten und im Ratgeber Interventionsdienst und Alarmverfolgung.

    Für alle vier Leistungen gilt dieselbe Mindestanforderung: Wachpersonen brauchen nach § 34a Abs. 1a GewO eine Unterrichtung bei der Industrie- und Handelskammer. Führen die Kontrollgänge durch den öffentlichen Verkehrsraum oder durch private Bereiche mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, etwa eine offene Einkaufspassage, ist zusätzlich die Sachkundeprüfung vorgeschrieben.

    Für wen sich ein Revierdienst eignet

    Ein Revierdienst passt immer dann, wenn ein Objekt zeitweise leer steht, aber keine durchgehende Präsenz braucht. Typische Auftraggeber sind:

    • Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen: Tiefgaragen, Kellergänge, Müllplätze und Hauseingänge in der Nacht
    • Gewerbe- und Logistikflächen: Tore, Rampen, Außenlager und abgestellte Fahrzeuge außerhalb der Betriebszeit
    • Filialnetze in Handel und Gastronomie: Schließkontrolle nach Ladenschluss an mehreren Standorten einer Stadt
    • Eigentümer leerstehender Gebäude: regelmäßige Kontrollen, wie sie die Musterbedingungen der Wohngebäudeversicherung für nicht genutzte Gebäude vorsehen
    • Bauunternehmen: Kontrollfahrten über Nacht und am Wochenende, ergänzend zum Baustellenschutz
    • Kommunen und öffentliche Träger: Schulhöfe, Sportanlagen und Bauhöfe nach Dienstschluss

    Wo nachts angeliefert wird, im Schichtbetrieb gearbeitet wird oder Zutritt kontrolliert werden muss, reicht eine Revierkontrolle nicht aus. Dann ist ein stationärer Objektschutz oder Werkschutz die richtige Wahl.

    Wie ein Revierdienst nachgewiesen wird

    Ein Revierdienst ist nur so viel wert wie sein Nachweis. Üblich ist ein elektronisches Wächterkontrollsystem: An festgelegten Prüfpunkten Ihres Objekts sind Kontrollpunkte angebracht, meist NFC- oder RFID-Tags, die der Revierfahrer mit einem mobilen Gerät scannt. So entsteht zu jeder Kontrolle ein Datensatz mit Datum, Uhrzeit und Prüfpunkt, bei Auffälligkeiten ergänzt um Meldung und Foto.

    Achten Sie bei der Vergabe darauf, dass der Bericht vier Fragen beantwortet:

    1. Wurden alle vereinbarten Kontrollen im geplanten Zeitfenster gefahren?
    2. Wurden alle Prüfpunkte gescannt, oder fehlt einer?
    3. Was wurde festgestellt, etwa ein offenes Fenster, ein defektes Tor oder eine ausgefallene Beleuchtung?
    4. Wer wurde wann informiert, und was ist daraufhin geschehen?

    Fehlende Scans sollten nicht erst im Monatsbericht auffallen. Vereinbaren Sie, dass Abweichungen zeitnah gemeldet werden und dass dringende Feststellungen, etwa eine aufgebrochene Tür, sofort telefonisch an Ihren Ansprechpartner gehen.

    Alarmverfolgung: was passiert, wenn die Anlage auslöst

    Viele Revierkunden verbinden die planmäßigen Kontrollen mit einer Alarmverfolgung. Ihre Einbruch- oder Brandmeldeanlage meldet dann nicht nur per Sirene, sondern an eine Notruf- und Serviceleitstelle. Die Leitstelle prüft die Meldung, schickt die nächste verfügbare Streife und informiert nach Ihrem Alarmplan Polizei, Feuerwehr oder Ihre Ansprechpartner.

    Vor Ort verschafft sich die Streife mit dem hinterlegten Schlüssel Zugang, prüft das Objekt und klärt mit Ihnen, ob eine Notverschließung, ein Handwerker oder eine anschließende Bewachung nötig ist. Weil der Revierfahrer ohnehin im Gebiet unterwegs ist, kennt er Zufahrt und Gebäude bereits aus seinen Kontrollen. Wie Alarmplan, Schlüsseldepot und Reaktionszeit vertraglich geregelt werden, erklärt unser Ratgeber zum Interventionsdienst.

    Wovon die Kosten eines Revierdienstes abhängen

    Einen Festpreis für den Revierdienst gibt es nicht. Sie bezahlen die Zeit am Objekt und Ihren Anteil an der Fahrstrecke, und beides hängt von der Zahl der Kontrollen, dem Prüfumfang und der Lage im Revier ab. Hinzu kommt eine Größe, die oft übersehen wird: Der Mindestlohn der Sicherheitskräfte ist in Tarifverträgen je Bundesland geregelt und unterscheidet sich deutlich.

    Laut Entgeltübersicht des BDSW (Stand 1. Januar 2026) liegt der Stundenlohn im Revierwachdienst in den Ländern, in denen wir Revierdienst anbieten, zwischen 14,77 € in Hamburg und 17,30 € in Nordrhein-Westfalen. Auch die Nachtzuschläge beginnen unterschiedlich: in Bayern um 20 Uhr mit 23 % laut Lohntarifvertrag Nr. 39, in Berlin und Brandenburg um 22 Uhr mit 15 %. Die Grafik zeigt die Werte je Land. Es sind Löhne der Beschäftigten, keine Preise für Auftraggeber. Wie sich ein Stundensatz für Sie zusammensetzt, erklärt der Ratgeber Sicherheitsdienst: Kosten pro Stunde.

    BPS Protect Infografik · interaktiv
    Was ein Revierdienst je Bundesland kostet
    Tarifliche Stundenlöhne und Nachtzuschläge im Revierdienst 2026. Fahren Sie über einen Balken, um Quelle und Laufzeit zu sehen.
    17,30 €
    Revierwachdienst NRW
    höchster Wert der gezeigten Länder
    14,77 €
    Revierwachdienst Hamburg
    niedrigster Wert der gezeigten Länder
    16,20 €
    Berlin und Brandenburg
    15,55 € plus 0,65 € Zulage
    20 Uhr
    Nachtzuschlag ab
    in Bayern, Hessen, BW, HH, SH
    Ansicht:

    Tariflicher Stundenlohn im Revierwachdienst 2026

    Grundlohn je Stunde ohne Zuschläge. Die Unterschiede zwischen den Ländern fließen in jeden Revierdienst-Preis ein.

    0 €5 €10 €15 €20 €Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen: 17,30 €17,30 €Baden-WürttembergBaden-Württemberg: 16,30 €16,30 €NiedersachsenNiedersachsen: 16,28 €16,28 €Berlin und BrandenburgBerlin und Brandenburg: 16,20 €16,20 €Bayern (Ortsklasse 1)Bayern (Ortsklasse 1): 15,55 €15,55 €HessenHessen: 15,50 €15,50 €Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein: 15,10 €15,10 €SachsenSachsen: 15,07 €15,07 €HamburgHamburg: 14,77 €14,77 €

    Quellen: BDSW, Entgeltübersicht Stand 01.01.2026 (ohne Gewähr); Bayern nach Lohntarifvertrag Nr. 39 vom 15.01.2025, Ortsklasse 1; Berlin und Brandenburg nach Entgelttarifvertrag vom 18.11.2025 inkl. Zulage mobile Dienste. Mecklenburg-Vorpommern (Rostock) fehlt, weil der Tarifvertrag laut Übersicht am 31.12.2025 ausgelaufen ist. Löhne der Beschäftigten, keine Preise für Auftraggeber.

    Quellen: BDSW, Entgeltübersicht für Sicherheitsmitarbeiter, Stand 1. Januar 2026 · Lohntarifvertrag Nr. 39 für Sicherheitsdienstleistungen in Bayern vom 15.01.2025 · Entgelttarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen in Berlin und Brandenburg vom 18.11.2025 · DIN 77200-1:2022-10 · § 34a Gewerbeordnung
    Stand: 23.09.2026

    Revierdienst in Ihrer Stadt

    BPS Protect hat den Sitz am Kurfürstendamm in Berlin, Berlin und Brandenburg sind unser Kerngebiet. Ablauf, Tarif und Einsatzbeispiele für die Hauptstadtregion finden Sie auf der Seite Revierdienst in Berlin und Brandenburg. In weiteren Städten bieten wir Revierdienst ebenfalls an, jeweils mit einer eigenen Seite zu den örtlichen Gegebenheiten:

    Ihre Stadt ist nicht dabei? Fragen Sie trotzdem an. Ob sich ein Revier wirtschaftlich einrichten lässt, hängt davon ab, wie viele Objekte in der Nähe betreut werden. Schicken Sie uns dazu Adresse, unbesetzte Zeiten und gewünschte Kontrollzahl über das Kontaktformular.

    Häufige Fragen

    Was ist ein Revierdienst?

    Ein Revierdienst ist eine mobile Bewachung. Eine Sicherheitskraft fährt mehrere Objekte in einem festgelegten Gebiet nacheinander an, kontrolliert Türen, Fenster, Tore und Technik nach einer vereinbarten Prüfliste und dokumentiert jede Kontrolle mit Uhrzeit und Prüfpunkt. Weil sich mehrere Auftraggeber Fahrzeug und Personal teilen, ist der Revierdienst meist günstiger als ein dauerhaft besetzter Posten. DIN 77200-1 führt ihn als eigene mobile Sicherungsdienstleistung.

    Was ist der Unterschied zwischen Revierdienst und Streifendienst?

    Der Revierdienst betreut viele einzelne Objekte in einem Gebiet: Die Streife fährt sie nacheinander an, kontrolliert und fährt weiter. Der Streifendienst bestreift dagegen einen zusammenhängenden Bereich, etwa ein Industrieareal, ein Einkaufsquartier oder ein Veranstaltungsgelände, oft über mehrere Stunden und auch zu Fuß. Beide Leistungen lassen sich kombinieren, zum Beispiel mit Revierkontrollen an kleinen Standorten und einer Streife auf dem Hauptgelände.

    Was ist eine Revierkontrolle?

    Eine Revierkontrolle ist der einzelne Kontrollbesuch einer Revierstreife an Ihrem Objekt. Die Sicherheitskraft prüft die vereinbarten Punkte, etwa Verschluss von Türen und Toren, Fenster, Beleuchtung und Technikräume, scannt dabei die Kontrollpunkte des Wächterkontrollsystems und meldet Auffälligkeiten. Wie viele Revierkontrollen je Nacht und am Wochenende stattfinden, legen Sie im Vertrag fest. Die Uhrzeiten wechseln, damit sie von außen nicht vorhersehbar sind.

    Welche Qualifikation braucht ein Revierfahrer?

    Jede Wachperson braucht nach § 34a Abs. 1a GewO eine Unterrichtung bei der Industrie- und Handelskammer und muss zuverlässig sein. Führen die Kontrollen durch den öffentlichen Verkehrsraum oder durch private Bereiche mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, etwa offene Passagen oder Kundenparkplätze, schreibt das Gesetz zusätzlich die Sachkundeprüfung vor. Für die Revierfahrt selbst kommt ein gültiger Führerschein hinzu.

    Warum kostet ein Revierdienst nicht überall gleich viel?

    Neben Kontrollzahl, Prüfumfang und Anfahrt bestimmt der Tariflohn den Preis, und der ist je Bundesland geregelt. Laut BDSW-Entgeltübersicht vom 1. Januar 2026 liegt der Stundenlohn im Revierwachdienst zwischen 14,77 € in Hamburg und 17,30 € in Nordrhein-Westfalen, in Berlin und Brandenburg bei 16,20 € einschließlich Zulage. Auch Höhe und Beginn des Nachtzuschlags unterscheiden sich. Einen verbindlichen Preis nennen wir nach Klärung Ihres Objekts.