Einbruchstatistik 2025: Einbrüche in Firmen, Büros und Lager
Die Einbruchstatistik 2025 zeigt für Unternehmen ein gemischtes Bild: Die Polizei hat bundesweit 48.617 schwere Diebstähle aus Dienst-, Büro-, Fabrikations-, Werkstatt- und Lagerräumen erfasst. Das sind rechnerisch 19,7 % weniger als 2019 mit 60.551 Fällen. Gleichzeitig wurde nur gut jede fünfte Tat aufgeklärt (Aufklärungsquote 20,1 %), und der erfasste Schaden summierte sich auf 220.508.863 Euro. Für Betriebe heißt das: Es wird seltener eingebrochen, aber wer betroffen ist, bleibt meist auf dem Schaden sitzen.
Grundlage dieses Beitrags ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 des Bundeskriminalamts. Wir haben die Zeitreihe von 2019 bis 2025, die Tabelle zur Schadenshöhe und die Verteilung der Tatorte nach Gemeindegröße ausgewertet. Alle Zahlen sind polizeilich erfasste Fälle. Wo wir selbst gerechnet haben, etwa bei Veränderungen in Prozent, steht das dabei.
Die wichtigsten Zahlen der Einbruchstatistik 2025
Die PKS führt den Einbruch in Firmenräume nicht unter dem Wort „Einbruch“. Sie zählt ihn als schweren Diebstahl, also als Diebstahl unter erschwerenden Umständen. Dazu gehört nach § 243 Strafgesetzbuch vor allem, dass der Täter in einen Raum einbricht, einsteigt oder mit einem falschen Schlüssel eindringt. Der Schlüssel 410*00 umfasst Dienst-, Büro-, Fabrikations-, Werkstatt- und Lagerräume. Läden, Gaststätten und Baustellen haben eigene Schlüssel.
Insgesamt registrierte die Polizei 2025 bundesweit 5.508.559 Straftaten. Davon entfielen 48.617 Fälle auf den schweren Diebstahl aus Firmenräumen. Auf 100.000 Einwohner kommen damit 58,2 Fälle. Zum Vergleich: Beim Wohnungseinbruch sind es 99,2 Fälle je 100.000 Einwohner, bei Kellern und Dachböden 99,1.
Die folgende Tabelle stellt die Delikte gegenüber, die für Gewerbeimmobilien und Wohnanlagen besonders wichtig sind. Die Veränderung haben wir aus den Fallzahlen 2019 und 2025 berechnet.
Delikt (PKS-Schlüssel)
Fälle 2019
Fälle 2025
Veränderung
Aufklärung 2025
Büro, Fabrikation, Werkstatt, Lager (410*00)
60.551
48.617
−19,7 %
20,1 %
Diebstahl insgesamt aus Dienst-, Büro- und Lagerräumen (*10*00)
93.254
68.845
−26,2 %
23,0 %
Baustellen, Neu- und Rohbauten (445*00)
13.852
10.951
−20,9 %
11,3 %
Keller, Dachböden, Waschküchen (440*00)
86.604
82.791
−4,4 %
8,4 %
Wohnungseinbruch (435*00)
87.145
82.920
−4,8 %
14,1 %
Auffällig ist der Abstand zwischen den beiden Firmen-Schlüsseln. Der weiter gefasste Schlüssel *10*00 enthält zusätzlich den einfachen Diebstahl, also Fälle ohne Einbruch, etwa wenn jemand durch eine offene Tür in ein Lager gelangt. Dieser Wert ist mit 26,2 % noch stärker gesunken als der schwere Diebstahl.
Entwicklung seit 2019: weniger Firmen-, mehr Wohnungseinbrüche
Bei den Firmeneinbrüchen zeigt die Kurve einen deutlichen Knick in den Pandemiejahren. Von 60.551 Fällen 2019 sank die Zahl auf 43.684 im Jahr 2021. Danach stieg sie wieder auf 52.686 Fälle 2023 und ging seitdem zurück, zuletzt von 52.080 (2024) auf 48.617 (2025). Das Niveau von 2019 ist damit nicht wieder erreicht.
Der Wohnungseinbruch verläuft anders. Er fiel 2021 auf 54.236 Fälle und ist seitdem jedes Jahr gestiegen. 2025 erfasste die Polizei 82.920 Wohnungseinbrüche, rechnerisch 5,7 % mehr als 2024. Für gemischt genutzte Objekte, also Häuser mit Büros im Erdgeschoss und Wohnungen darüber, ist das eine wichtige Unterscheidung: Die Risiken entwickeln sich je nach Nutzung in unterschiedliche Richtungen.
Einbrüche in Firmen und Wohnungen 2019 bis 2025 (Fallzahlen)
Bundesweit erfasste Fälle inklusive Versuche. Fahren Sie über die Punkte für den genauen Wert.
Warum die Zahlen 2020 und 2021 so niedrig liegen, erklärt die Statistik selbst nicht. Naheliegend ist der Zusammenhang mit Lockdowns, Homeoffice und geschlossenen Grenzen. Für einen fairen Vergleich ziehen wir deshalb 2019 heran, das letzte Jahr vor der Pandemie, und nicht 2021.
Was ein Firmeneinbruch kostet
Die PKS erfasst für vollendete Diebstähle die Schadenshöhe. Gemeint ist der Wert des Diebesguts, nicht der Schaden an Türen, Fenstern und Maschinen und auch nicht der Ausfall im Betrieb. Für 2025 meldet das Bundeskriminalamt beim Firmeneinbruch eine Schadenssumme von 220.508.863 Euro. Beim Wohnungseinbruch waren es 378.270.461 Euro, auf Baustellen 53.481.902 Euro.
Von den 48.617 Firmeneinbrüchen waren 30.395 vollendet, 18.222 blieben im Versuch. Die vollendeten Taten verteilt die Statistik auf neun Schadensklassen. Die größte Gruppe liegt zwischen 500 und 2.500 Euro mit 9.137 Fällen. In 4.253 Fällen lag der Schaden zwischen 5.000 und 25.000 Euro, in 879 Fällen zwischen 25.000 und 50.000 Euro und in 810 Fällen bei 50.000 Euro oder mehr. Rechnerisch erreichte damit fast jeder fünfte vollendete Firmeneinbruch (19,5 %) einen Schaden ab 5.000 Euro.
Wie hoch ist der Schaden? Vollendete Firmeneinbrüche 2025 nach Schadensklasse
Schwerer Diebstahl aus Dienst-, Büro-, Fabrikations-, Werkstatt- und Lagerräumen, nur vollendete Taten.
Ein Hinweis zur untersten Klasse: Ist der Schaden unbekannt, trägt die Polizei symbolisch 1 Euro ein. Die 3.199 Fälle in der Klasse von 1 bis unter 15 Euro sind deshalb kein Beleg für Bagatellschäden. Ein Teil davon sind Fälle, deren Schaden bei Anzeige noch nicht feststand.
Für Ihre Kalkulation ist der Wert des Diebesguts ohnehin nur ein Teil der Rechnung. Hinzu kommen aufgebrochene Türen, beschädigte Maschinen, verlorene Daten und die Zeit, bis Ersatz beschafft ist. Diese Folgekosten erfasst die PKS nicht. Versicherer wie die Allianz verweisen deshalb auf die Betriebsunterbrechungsversicherung, die entgangenen Gewinn und laufende Fixkosten nach einem versicherten Schaden abdecken kann.
Gut zu wissen
Die Einbruchdiebstahlversicherung zahlt in der Regel nur, wenn der Täter tatsächlich eingebrochen ist. Wer durch eine unverschlossene Tür hineinspaziert, begeht einen sogenannten Einschleichdiebstahl, der oft nicht versichert ist. Prüfen Sie Ihre Police auf diesen Punkt und auf eine ausreichende Versicherungssumme, sonst droht eine Unterversicherung.
Aufklärungsquote: Vier von fünf Taten bleiben ohne Tatverdächtigen
Die Aufklärungsquote gibt an, für welchen Anteil der Fälle die Polizei mindestens einen Tatverdächtigen ermittelt hat. Beim Firmeneinbruch lag sie 2025 bei 20,1 %. Über alle Straftaten hinweg waren es 57,9 %. Rund vier von fünf Firmeneinbrüchen bleiben also ohne ermittelten Tatverdächtigen.
Im Vergleich zu anderen Delikten am Objekt steht der Firmeneinbruch dabei noch vergleichsweise gut da. Beim Wohnungseinbruch lag die Quote bei 14,1 %, auf Baustellen bei 11,3 %, bei Graffiti bei 11,8 % und bei Keller- und Dachbodeneinbrüchen bei nur 8,4 %. Die Sachbeschädigung erreichte 24,3 %.
Aufklärungsquote 2025 nach Delikt
Anteil der Fälle, zu denen die Polizei mindestens einen Tatverdächtigen ermittelt hat.
Für Unternehmen ist das eine nüchterne Botschaft. Wer sich auf Aufklärung und Ersatz durch den Täter verlässt, rechnet mit der Ausnahme. Wirksamer ist alles, was die Tat verhindert oder so früh entdeckt, dass der Täter abbricht. Die Aufklärungsquote beim Firmeneinbruch ist zwar seit 2019 von 18,8 % auf 20,1 % gestiegen. Am Grundverhältnis ändert das wenig.
Wo Firmeneinbrüche passieren
Firmeneinbrüche sind kein reines Großstadtthema. Die PKS 2025 ordnet jeden Fall der Größe der Tatortgemeinde zu. Danach geschahen 30,1 % aller Firmeneinbrüche in Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern. Weitere 27,8 % entfielen auf Gemeinden mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern, 19,9 % auf Städte mit 100.000 bis 500.000 Einwohnern und 22,2 % auf Großstädte ab 500.000 Einwohnern.
Setzt man das ins Verhältnis zur Bevölkerung, verschiebt sich das Bild. In Gemeinden unter 20.000 Einwohnern leben 40,1 % der Menschen, in Großstädten ab 500.000 Einwohnern 17,4 %. Großstädte tragen also mehr Firmeneinbrüche, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. Kleine Gemeinden tragen weniger, aber in absoluten Zahlen immer noch fast ein Drittel aller Fälle. Gewerbegebiete am Ortsrand, Handwerksbetriebe und Lagerhallen auf dem Land sind also genauso betroffen.
Bei Kellern ist die Konzentration auf die Großstadt deutlich stärker: 49,6 % aller Kellereinbrüche geschahen 2025 in Städten ab 500.000 Einwohnern. Wie sich die Objektarten unterscheiden, können Sie in der folgenden Grafik selbst vergleichen.
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Delikt-Explorer: Einbruch nach Objektart 2025
Wählen Sie eine Objektart und vergleichen Sie Fallzahlen, Aufklärung, Tatorte und Schäden aus der Polizeilichen Kriminalstatistik.
48.617
Firmeneinbrüche 2025
Büro, Werkstatt, Lager
20,1 %
aufgeklärt
Firmeneinbruch 2025
810
Fälle ab 50.000 € Schaden
Firmeneinbruch 2025
Ansicht:
Schwerer Diebstahl aus Dienst-, Büro-, Fabrikations-, Werkstatt- und Lagerräumen (410*00)
Kennzahlen 2025, Fallzahlen 2019 bis 2025, Tatorte nach Gemeindegröße und Schadensklassen.
48.617
Fälle 2025
20,1 %
Aufklärungsquote 2025
37,5 %
blieben im Versuch
220,5 Mio. €
erfasste Schadenssumme
Fallzahlen 2019 bis 2025
Erfasste Fälle inklusive Versuche, bundesweit.
2019
60.551
2020
55.414
2021
43.684
2022
48.057
2023
52.686
2024
52.080
2025
48.617
Wo die Taten passieren
Anteil der Fälle nach Größe der Tatortgemeinde, umschaltbar auf den Einwohneranteil.
Vergleich:
unter 20.000 Einw.
30,1 %
40,1 %
20.000 bis 100.000 Einw.
27,8 %
27,8 %
100.000 bis 500.000 Einw.
19,9 %
14,6 %
ab 500.000 Einw.
22,2 %
17,4 %
Schadensklassen
Nur vollendete Taten. 1 bis unter 15 € enthält Fälle mit unbekanntem Schaden (symbolisch 1 €).
Mehr als jeder dritte Versuch scheitert: was Schutz bewirkt
Eine Zahl aus der Schadenstabelle macht Mut. Von den 48.617 erfassten Firmeneinbrüchen 2025 blieben 18.222 im Versuch. Rechnerisch sind das 37,5 %. Mehr als jeder dritte Täter kam also nicht ans Ziel. Beim Wohnungseinbruch lag dieser Anteil bei 44,9 %, auf Baustellen nur bei 17,3 %. Baustellen sind oft offen, schlecht beleuchtet und ohne mechanische Sicherung, entsprechend selten scheitert dort ein Täter.
Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes empfiehlt eine Reihenfolge, die sich auch für Gewerbeobjekte bewährt hat:
Mechanik zuerst. Einbruchhemmende Türen, Fenster und Rolltore halten den Täter auf. Die Polizei empfiehlt dafür geprüfte Bauteile, mindestens in der Widerstandsklasse RC 2. Je länger ein Einbruch dauert, desto eher gibt der Täter auf.
Elektronik meldet. Eine Einbruchmeldeanlage erkennt den Angriff früh. Sie verhindert ihn aber nicht. Die Polizeiliche Kriminalprävention formuliert es in ihrer Broschüre „Ungebetene Gäste“ so: Einbruchmeldeanlagen „verhindern keinen Einbruch, sondern melden ihn nur“.
Intervention entscheidet. Ein Alarm nützt nur, wenn jemand schnell vor Ort ist und den Täter stört. Hier setzt der Interventionsdienst bei Alarm an, der auf eine Meldung reagiert und das Objekt prüft.
Organisation schließt Lücken. Türen abschließen statt nur zuziehen, Fenster nie gekippt lassen, Schlüssel dokumentieren, Außenbereiche ausleuchten. Viele dieser Punkte kosten wenig und schließen typische Lücken.
Wie eine Alarmanlage für Ihr Gebäude geplant wird und welche Normen dabei gelten, erklärt unser Ratgeber zur Einbruchmeldeanlage für Unternehmen.
Wo Technik allein nicht reicht, etwa auf großen Betriebsgeländen, in Lagern mit hochwertiger Ware oder in Zeiten mit erhöhtem Risiko, kommt Bewachung durch Menschen ins Spiel. Wer gewerblich fremdes Eigentum bewacht, braucht dafür eine Erlaubnis nach § 34a Gewerbeordnung. Die Gewerbeordnung verlangt eine aktive Obhutstätigkeit, also Kontrolle und Eingreifen durch Personal, nicht nur Beobachtung. Wie ein solcher Schutz für Ihr Gelände aussehen kann, zeigt unsere Seite zum Objektschutz für Unternehmen.
Tipp
Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen beraten Unternehmen kostenlos und herstellerneutral zur Sicherungstechnik. Nutzen Sie dieses Angebot, bevor Sie investieren, und kombinieren Sie die Empfehlungen mit einer Risikoanalyse für Ihr Objekt: Welche Werte lagern wo, wann ist niemand vor Ort, und wie schnell ist im Ernstfall jemand da?
Was Sie aus den Zahlen für Ihr Objekt ableiten können
Eine Bundesstatistik ersetzt keine Risikoanalyse vor Ort. Sie liefert aber Anhaltspunkte, welche Fragen Sie sich für Ihren Standort stellen sollten. Aus der Einbruchstatistik 2025 ergeben sich vor allem vier.
Wie viel Wert lagert an einem Ort? In 810 Fällen lag der Schaden 2025 bei 50.000 Euro oder mehr. Solche Summen entstehen dort, wo Ware, Werkzeug, Kupfer oder Technik konzentriert lagern. Je höher der Wert pro Quadratmeter, desto mehr lohnt sich eine Sicherung, die über Schloss und Alarmanlage hinausgeht, etwa regelmäßige Kontrollgänge oder eine Bewachung in den Nachtstunden.
Wie abgelegen ist der Standort? Fast ein Drittel der Firmeneinbrüche geschah in Gemeinden unter 20.000 Einwohnern. Gewerbegebiete am Ortsrand sind nachts oft menschenleer, Nachbarn bemerken nichts, und bis zur nächsten Polizeistreife kann es dauern. Dort zählt jede Minute, die eine Tür standhält, und jede Minute, die eine Intervention schneller vor Ort ist.
Wie gemischt ist die Nutzung? Wer Büros, Lager und Wohnungen unter einem Dach verwaltet, hat es mit unterschiedlichen Tätern und unterschiedlichen Trends zu tun. Der Wohnungseinbruch steigt seit 2021, der Firmeneinbruch ist seit 2023 rückläufig, Keller sind besonders in Großstädten betroffen. Ein einheitliches Schutzkonzept für das ganze Haus deckt diese Unterschiede oft nicht ab.
Was passiert in der Zeit, in der niemand da ist? Am Wochenende, in Betriebsferien und zwischen den Jahren stehen viele Firmengebäude leer. Planen Sie für diese Zeiten bewusst, ob Technik und Aufschaltung genügen oder ob zusätzliche Präsenz vor Ort sinnvoll ist.
So lesen Sie die Kriminalstatistik richtig
Die PKS ist die beste verfügbare Quelle für Einbruchszahlen in Deutschland. Sie hat aber Grenzen, die Sie bei jeder Auswertung kennen sollten.
Hellfeld: Die Statistik zählt nur Taten, die der Polizei bekannt werden. Was nicht angezeigt wird, fehlt. Bei Firmeneinbrüchen ist die Anzeigebereitschaft wegen der Versicherung meist hoch, bei kleineren Diebstählen kann sie niedriger sein.
Ausgangsstatistik: Die PKS erfasst Fälle erst, wenn die Polizei die Ermittlungen abgeschlossen und an die Staatsanwaltschaft übergeben hat. Ein Einbruch vom Dezember kann deshalb erst im Folgejahr in der Statistik erscheinen.
Häufigkeitszahl: Die Zahl der Fälle je 100.000 Einwohner beruht ab dem Berichtsjahr 2024 auf dem Zensus 2022. Das Bundeskriminalamt weist darauf hin, dass ein Vergleich mit den Vorjahren nur eingeschränkt möglich ist. Für Zeitreihen nutzen wir deshalb die Fallzahlen.
Abgrenzung der Schlüssel: Der Firmeneinbruch (410*00) enthält keine Läden, Gaststätten oder Baustellen. Wer ein Einzelhandelsgeschäft betreibt, findet sein Risiko in anderen Schlüsseln.
Tatortprinzip: Gezählt wird dort, wo die Tat geschah, nicht dort, wo der Täter wohnt.
Häufige Fragen zur Einbruchstatistik
Wie viele Einbrüche in Firmen gab es 2025 in Deutschland?
Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 weist 48.617 schwere Diebstähle aus Dienst-, Büro-, Fabrikations-, Werkstatt- und Lagerräumen aus. Das sind rechnerisch 19,7 % weniger als 2019 mit 60.551 Fällen. Versuche sind in diesen Zahlen enthalten.
Wie hoch ist die Aufklärungsquote bei Einbrüchen in Firmen?
2025 lag die Aufklärungsquote beim Einbruch in Büro-, Werkstatt- und Lagerräume bei 20,1 %. Damit ermittelt die Polizei in rund vier von fünf Fällen keinen Tatverdächtigen. Beim Wohnungseinbruch lag die Quote bei 14,1 %.
Wie hoch ist der Schaden durch Firmeneinbrüche?
Das Bundeskriminalamt meldet für 2025 eine Schadenssumme von 220.508.863 Euro. In 810 vollendeten Fällen lag der Schaden bei 50.000 Euro oder mehr. Folgeschäden wie Betriebsausfall oder zerstörte Türen sind darin nicht enthalten.
Wie viele Einbrüche in Firmen scheitern?
Von 48.617 Firmeneinbrüchen 2025 blieben 18.222 im Versuch, rechnerisch 37,5 %. Mechanische Sicherungen, eine Einbruchmeldeanlage und eine schnelle Intervention erhöhen die Chance, dass ein Täter aufgibt, bevor er etwas mitnimmt.
Passieren Firmeneinbrüche vor allem in Großstädten?
Nein. 2025 geschahen 30,1 % der Firmeneinbrüche in Gemeinden unter 20.000 Einwohnern und 22,2 % in Städten ab 500.000 Einwohnern. Gemessen am Bevölkerungsanteil sind Großstädte zwar stärker belastet, betroffen sind aber auch ländliche Gewerbegebiete.
Kann man die Einbruchszahlen von 2025 mit früheren Jahren vergleichen?
Die Fallzahlen schon. Die Häufigkeitszahl je 100.000 Einwohner beruht seit dem Berichtsjahr 2024 auf dem Zensus 2022 und ist laut Bundeskriminalamt nur eingeschränkt mit Vorjahren vergleichbar. Für Trends sollten Sie daher Fallzahlen nutzen.
Quellen
Bundeskriminalamt: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Tabelle 01 Zeitreihe Bund, Fälle (Fallzahlen, Häufigkeitszahlen und Aufklärungsquoten 2019 bis 2025)
Bundeskriminalamt: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Tabelle 07 Bund, Straftaten nach Schadenshöhe
Bundeskriminalamt: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Tabelle 01 Bund, Tatortverteilung nach Gemeindegröße
Bundeskriminalamt: PKS 2025, Allgemeine Hinweise und Bundeslagebild (Straftaten insgesamt, Aufklärungsquote)
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK): Empfehlungen zum Einbruchschutz für Gewerbe
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes: Broschüre „Ungebetene Gäste“
Gewerbeordnung, § 34a Bewachungsgewerbe; Strafgesetzbuch, § 243 Besonders schwerer Fall des Diebstahls
Allianz: Informationen zur Betriebsunterbrechungsversicherung
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Personenschutz kostet laut Marktangaben meist 50 bis 160 Euro pro Stunde und Schutzkraft, Spezialisten bis 300 Euro. Ein Tag mit einer Schutzkraft liegt bei 550 bis 1.600 Euro. Run
Objektschutz kostet 2026 laut Marktübersichten rund 25 bis 35 Euro netto pro Stunde am Tag und 28 bis 38 Euro nachts oder am Wochenende. Ein Posten rund um die Uhr umfasst etwa 73
Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main zählte 2025 genau 1.535 gewerbliche Einbruchdiebstähle und klärte 38,6 % davon auf. Wir zeigen die Zahlen für Büros, Gaststätten, Baus
Berlin verzeichnete 2025 insgesamt 502.742 Straftaten und damit weniger als im Vorjahr. Einbrüche in Büros, Werkstätten und Lager sind seit 2019 um 41,3 % gesunken, der Wohnungs