Sicherheitsdienst in Frankfurt

Verlässlicher Security-Partner in der Finanzmetropole für Personenschutz, Brandwache, Wachdienst, Werkschutz, Fahrdienst, Brandschutz und Rettungsdienste.

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    Zuverlässiger Sicherheitsdienst in Frankfurt am Main

    Ob Objekt- oder Personenschutz, Brandwache oder Werkschutz – Wir sind da!

    Frankfurt am Main ist nicht nur Deutschlands Finanzmetropole, sondern auch ein pulsierendes Zentrum für Kultur, Handel und internationale Veranstaltungen. In dieser dynamischen Umgebung sorgt BPS Protect für Sicherheit auf höchstem Niveau.

    Mit maßgeschneiderten Sicherheitslösungen stehen wir für Professionalität, Diskretion und Zuverlässigkeit – besonders in den sensiblen Bereichen Personenschutz, Brandwache und umfassendem Sicherheitsmanagement. Unser erfahrenes Team gewährleistet Schutz und Prävention, ob bei der persönlichen Sicherheit von Führungskräften, der Brandabsicherung bei kritischen Projekten oder der lückenlosen Überwachung von Objekten.

     

    BPS Protect GmbH & Co. KG

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    Unsere Dienstleistungen im Überblick

    Als führender Sicherheitsdienstleister in Frankfurt am Main bietet BPS Protect ein breites Spektrum an Sicherheitslösungen, die auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Ob Personenschutz, Brandwache oder spezialisierte Sicherheitsmaßnahmen – jedes unserer Angebote steht für Professionalität, Präzision und Verlässlichkeit.

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    Personenschutz

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    Brandwache

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    Objektschutz

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    Brandschutz

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    Veranstaltungsschutz

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    Wachschutz

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    Baustellenschutz

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    Revierdienst

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    Streifendienst

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    Werkschutz

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    Fahrdienste

    Warum ein Sicherheitsdienst in Frankfurt Sinn macht

    Was die PKS 2025 für Frankfurter Betriebe zeigt

    In Frankfurt am Main liegen Bankenviertel, Messegelände, Hauptbahnhof und Flughafen innerhalb einer Stadtgrenze. Für Sicherheitsdienstleister heißt das: viele Objekte mit Publikumsverkehr, hohe Werte in Büros und Geschäften und Veranstaltungen mit internationalem Publikum.

    Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2025 registrierte das Polizeipräsidium Frankfurt am Main 113.603 Straftaten, 336 mehr als im Vorjahr (+0,3 %). Die Aufklärungsquote lag bei 62,5 %. Erfasst wurden unter anderem 33.789 Diebstähle, davon 7.528 Ladendiebstähle und 1.618 Diebstähle in oder aus Dienst- und Büroräumen, außerdem 7.401 Sachbeschädigungen. Der Wohnungseinbruch stieg um 26,6 % auf 1.333 Fälle, der Taschendiebstahl sank um 22,7 % auf 2.433 Fälle (Quellen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, PKS 2025, Grundtabelle Straftaten 2025).

    Für Straßen und Plätze ist die Polizei zuständig. Gebäude, Betriebsgelände, Baustellen und private Veranstaltungen sichern Eigentümer, Mieter und Betreiber selbst. Hier arbeitet BPS Protect: Wir bewachen Büro- und Geschäftsobjekte, fahren Revierkontrollen über mehrere Standorte, stellen Brandwachen und begleiten Personen zu Terminen in der Stadt. Grundlage ist eine Erlaubnis nach § 34a GewO. Unsere Wachpersonen handeln mit dem Hausrecht, das Sie ihnen übertragen, und mit den Rechten, die jedem Bürger zustehen. Polizeiliche Befugnisse haben sie nicht.

    Revierdienst in Frankfurt am Main: Kontrollfahrten über mehrere Standorte

    Revierdienst bedeutet, dass ein Fahrzeugteam mehrere Objekte nach einem festgelegten Plan anfährt, kontrolliert und wieder verlässt. Das ist die passende Form, wenn eine durchgehende Bewachung nicht nötig oder wirtschaftlich nicht darstellbar ist. In Frankfurt am Main betrifft das typischerweise Gewerbeobjekte, Lager- und Logistikflächen, Parkflächen und leer stehende Gewerbeeinheiten.

    • Unregelmäßige Zeiten: Kontrollfahrten werden bewusst in wechselnden Intervallen gefahren, damit sich kein vorhersehbares Muster ergibt.
    • Definierte Kontrollpunkte: Zugänge, Tore, Zaunanlagen, Notausgänge, Technikräume und Außenbeleuchtung werden je Objekt vorab festgelegt.
    • Dokumentation: Jede Fahrt wird protokolliert, Auffälligkeiten werden mit Uhrzeit, Ort und Maßnahme festgehalten.
    • Eskalationsweg: Wer bei welchem Ereignis informiert wird – Hausverwaltung, Bereitschaft, Polizei – wird vor dem ersten Einsatz schriftlich geregelt.

    Wie ein Revier grundsätzlich aufgebaut und abgerechnet wird, beschreiben wir ausführlich auf der Leistungsseite zum Revierdienst mit festen Kontrollpunkten. Ob Revierdienst oder ein fester Posten wirtschaftlicher ist, lässt sich meist an drei Fragen entscheiden: Wie oft muss kontrolliert werden, wie groß ist die Fläche, und wie schnell muss auf ein Ereignis reagiert werden. Je höher die geforderte Kontrolldichte, desto eher rechnet sich eine ständige Besetzung statt einer wachsenden Zahl von Anfahrten.

    Wachdienst und Wachschutz in Frankfurt am Main: ständige Präsenz vor Ort

    Wachdienst und Wachschutz meinen die ständige Besetzung eines Objekts über einen definierten Zeitraum – nachts, am Wochenende oder rund um die Uhr. Der Unterschied zum Revierdienst ist die Anwesenheit: Es gibt einen festen Posten, keine Kontrollfahrt.

    In Frankfurt am Main ist das vor allem dort sinnvoll, wo Publikumsverkehr, Werte oder sensible Technik zusammenkommen: Bürohochhäuser im Bankenviertel, Empfangsbereiche mit Besucheranmeldung, Rechenzentren, Lagerhallen mit hochwertiger Ware im Umfeld des Flughafens und der Cargo City. Aufgaben sind in der Regel Zutrittskontrolle, Schlüsselverwaltung, Alarmverfolgung, Rundgänge innerhalb des Objekts und die Meldung technischer Störungen. Details zum Leistungsumfang finden Sie unter Wachschutz für ständig besetzte Objekte.

    Die Begriffe Wachdienst, Wachschutz und Sicherheitsdienst werden in Frankfurt am Main oft synonym ausgeschrieben. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern was im Leistungsverzeichnis steht: Wie viele Posten, zu welchen Zeiten, mit welchen Befugnissen, mit welchen Meldewegen und mit welcher Vertretungsregelung bei Krankheit oder Urlaub. Fordern Sie diese Punkte schriftlich ein, bevor Sie Angebote vergleichen.

    Objekt- und Werkschutz im Bankenviertel und in den Hochhäusern von Frankfurt am Main

    Hochhäuser stellen andere Anforderungen als Flachbauten. Mehrere Mietparteien in einem Gebäude, getrennte Etagenzugriffe, Aufzugsteuerung, Tiefgaragen mit eigener Zufahrt und Evakuierungskonzepte über viele Geschosse bedeuten, dass Sicherheitspersonal gebäudespezifisch eingewiesen werden muss. Das gilt für das Bankenviertel ebenso wie für die Bürolagen im Europaviertel und im Ostend rund um die Europäische Zentralbank.

    • Mehrmieterobjekte: Zutrittsrechte unterscheiden sich je Etage und Mietpartei und müssen in der Dienstanweisung abgebildet sein.
    • Schnittstelle Haustechnik: Brandmelde- und Aufzugsstörungen laufen häufig am Empfang auf; Meldewege gehören vorab festgelegt.
    • Tiefgaragen: Zufahrten, Stellplätze und Fluchtwege sind ein eigener Kontrollbereich.

    Grundlagen dazu haben wir unter Objektschutz für Gewerbe- und Büroimmobilien zusammengefasst. In der Praxis entscheidet die Qualität der Dienstanweisung darüber, ob ein Posten in einem Hochhaus funktioniert: Sie muss gebäudescharf sein und bei Umbauten, Mieterwechseln oder geänderten Zutrittssystemen nachgezogen werden.

    Baustellen und Logistikflächen in Frankfurt am Main und entlang der A5 und A3

    Baustellen und Umschlagflächen sind angreifbar, weil sie offen liegen, wechselnde Zugänge haben und außerhalb der Arbeitszeit unbesetzt sind. Betroffen sind vor allem Kupfer, Kabel, Werkzeug, Kraftstoff und Kleingeräte. In Frankfurt am Main betrifft das laufende Hochbauprojekte im Stadtgebiet ebenso wie die Logistik- und Umschlagflächen entlang der A5 und der A3 sowie das Umfeld des Großmarkts.

    Sinnvoll ist meist eine Kombination: bauliche Sicherung des Zauns und der Tore, eine geregelte Zufahrtskontrolle während der Arbeitszeit, temporäre Kameratürme für die Flächenüberwachung und nachts entweder Revierfahrten oder ein fester Posten. Welche Variante trägt, hängt von Bauphase, Materiallager und Zufahrtssituation ab. Mehr dazu unter Baustellenschutz während der Bauphase und mobile Kameratürme zur Flächenüberwachung.

    Messe, Hauptbahnhof und Publikumsverkehr in Frankfurt am Main

    An Orten mit hohem Publikumsverkehr verschiebt sich der Schwerpunkt von der Sicherung eines Objekts hin zur Steuerung von Menschen. Rund um die Messe Frankfurt, den Hauptbahnhof und das Bahnhofsviertel, die Universität und den Flughafen bestimmen Besucherströme, Anlieferzeiten und Auf- und Abbauphasen den Personalbedarf.

    Praktisch heißt das: Einlass- und Akkreditierungskontrolle, Absicherung von Auf- und Abbau, Begleitung von Anlieferungen, Besetzung von Notausgängen und ein klar geregelter Umgang mit Hausrecht und Ansprache. Bei Bedarf kommen Empfangs- und Personenschutzleistungen dazu. Siehe Veranstaltungsschutz für Messen und Events. Wichtig ist eine frühe Abstimmung mit Veranstalter, Hallenbetreiber und Behörden, weil Personalstärke und Postenplan sich aus dem Sicherheitskonzept der Veranstaltung ableiten und nicht umgekehrt. Präventionshinweise für Betriebe veröffentlicht die hessische Polizei unter polizei.hessen.de.

    Ablauf einer Beauftragung in Frankfurt am Main

    Wir haben keine Niederlassung in Frankfurt am Main. Unser Sitz ist Berlin, Einsatzkräfte werden für Aufträge in Frankfurt am Main geplant und disponiert. Das hat eine klare Konsequenz: Wir eignen uns für planbare Dauer- und Projekteinsätze, nicht für kurzfristige Alarmverfolgung innerhalb weniger Minuten. Wenn Sie eine Anfahrt im Minutenbereich brauchen, sagen wir Ihnen das offen.

    1. Erstgespräch: Objektart, Fläche, Zugänge, gewünschte Zeiten, bestehende Technik und bisherige Vorfälle.
    2. Objektbegehung: Vor Ort in Frankfurt am Main, um Zufahrten, Kontrollpunkte, Beleuchtung und Schwachstellen aufzunehmen.
    3. Konzept und Angebot: Leistungsbild, Postenzeiten, Personalstärke, Technikeinsatz und Meldewege schriftlich.
    4. Vorlauf und Personalplanung: Da kein lokaler Standort besteht, planen wir einen realistischen Vorlauf ein – für Dauerdienste eher Wochen als Tage.
    5. Einweisung: Dienstanweisung, Objektübergabe, Schlüsselregelung und Alarmierungskette vor dem ersten Dienst.
    6. Betrieb und Nachsteuerung: Berichte, regelmäßige Rücksprache, Anpassung der Kontrollpunkte bei veränderter Lage.

    Rechtsrahmen und Qualifikation für Sicherheitsdienste in Frankfurt am Main

    Bewachungsleistungen sind erlaubnispflichtig. Maßgeblich ist § 34a Gewerbeordnung; er regelt die Erlaubnis für das Bewachungsgewerbe sowie die Anforderungen an Zuverlässigkeit und Sachkunde. Die Einzelheiten zu Unterrichtung, Sachkundeprüfung, Dienstausweis und Bewacherregister ergeben sich aus der Bewachungsverordnung, unter anderem der Ausweispflicht nach § 18 BewachV.

    Hinzu kommt der Arbeitsschutz. Für Einsätze auf Bau- und Betriebsgeländen gelten die Vorschriften und Regeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, einsehbar über das DGUV-Regelwerk. Fragen Sie bei jedem Anbieter nach Erlaubnis, Sachkundenachweisen und Ausweisen – das ist der schnellste Weg, Qualität zu prüfen.

    Personenschutz und Begleitschutz in Frankfurt am Main

    Personenschutz in Frankfurt am Main fragen Unternehmen vor allem für planbare Anlässe an: Hauptversammlungen und Investorentermine, Verhandlungen mit Konfliktpotenzial, Messeauftritte, Delegationsbesuche oder Aufenthalte von Führungskräften, die gerade öffentlich in der Kritik stehen. Begleitschutz meint meist die Begleitung auf festen Wegen, etwa zwischen Hotel, Termin und Fahrzeug. Personenschutz umfasst zusätzlich die Vorbereitung: Gefährdungseinschätzung, Ortsbegehung, Routen und Ausweichrouten, Absprachen mit Veranstalter und Hausherr.

    Unsere Personenschützer in Frankfurt arbeiten zurückhaltend, in unauffälliger Kleidung und mit klarer Rollenverteilung. Rechtlich sind sie Wachpersonen im Sinne von § 34a GewO. Sie brauchen den Unterrichtungsnachweis der IHK und müssen zuverlässig sein, dürfen gegenüber Dritten aber nur Notwehr-, Notstands- und Selbsthilferechte sowie die Rechte ausüben, die ihnen der Auftraggeber vertraglich überträgt (§ 34a Abs. 5 GewO). Ein Personenschützer kann also niemanden gegen dessen Willen durchsuchen und außerhalb eines übertragenen Hausrechts niemanden eines Ortes verweisen. Gute Personenschutzplanung arbeitet deshalb mit Abstand, Wegeführung und frühem Ausweichen statt mit Konfrontation.

    Wie wir Personenschutz grundsätzlich aufbauen, beschreibt die Seite Personenschutz. Für Frankfurt stimmen wir vorab ab, welche Wege zwischen Messe, Bankenviertel, Hauptbahnhof und Flughafen anfallen und wer im Ereignisfall entscheidet.

    Objektschutz Frankfurt: Büros, Geschäfte und Fahrzeuge

    Die Frankfurter Zahlen zeigen, wo Objektschutz ansetzen sollte. 2025 erfasste die Polizei 1.618 Diebstähle in oder aus Dienst- und Büroräumen, 749 davon unter erschwerenden Umständen, also meist mit Einbruch. Bei 38,6 % dieser Einbrüche blieb es beim Versuch. Das spricht für Maßnahmen, die Täter früh stören: Beleuchtung, gesicherte Nebeneingänge, Kontrollen zu wechselnden Zeiten und eine Alarmaufschaltung, die tatsächlich verfolgt wird.

    Im Einzelhandel sieht das Bild anders aus. Die Polizei zählte 7.528 Ladendiebstähle bei einer Aufklärungsquote von 91,1 %. Ladendiebstahl gilt als Kontrolldelikt: Er wird in der Regel erst erfasst, wenn jemand den Täter bemerkt hat. Unentdeckte Diebstähle tauchen in keiner Statistik auf, sondern erst in der Inventurdifferenz. Ein Sicherheitsdienst für den Einzelhandel wirkt deshalb vor allem vorbeugend, durch Präsenz am Eingang und Ansprache im Verkaufsraum. Für den Schutz vor Ladendieben verlangt § 34a Abs. 1a GewO die bestandene Sachkundeprüfung.

    Fahrzeuge sind der dritte Schwerpunkt: 4.156 Diebstähle an oder aus Kraftfahrzeugen und 3.663 Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen weist die Grundtabelle für 2025 aus. Firmenparkplätze, Tiefgaragen von Bürohäusern und Fuhrparks von Handwerks- und Lieferbetrieben lassen sich in eine Kontrollroute einbinden. Die Leistungsbeschreibungen finden Sie unter Objektschutz und Revierdienst in Frankfurt am Main.

    Flughafen Frankfurt: was ein privater Sicherheitsdienst dort übernehmen kann

    Am Flughafen gelten eigene Regeln. Die Kontrolle von Fluggästen, Gepäck und Personen, die den Sicherheitsbereich betreten, ist Aufgabe der Luftsicherheitsbehörde (§ 5 LuftSiG). Private Unternehmen können einzelne dieser Aufgaben nur als Beliehene übernehmen, wenn die Behörde sie ausdrücklich damit betraut (§ 16a LuftSiG). Flughafenbetreiber und Luftfahrtunternehmen haben zusätzlich eigene Sicherungspflichten, etwa für die Luftseite, für Fracht und Bordvorräte (§ 8 und § 9 LuftSiG). Auch der hessische Entgelttarifvertrag nimmt Sicherheitsmaßnahmen an Verkehrsflughäfen nach dem Luftsicherheitsgesetz ausdrücklich aus.

    BPS Protect ist kein Luftsicherheitsdienstleister. Im Umfeld des Flughafens übernehmen wir klassische Bewachungsaufgaben außerhalb der Sicherheitsbereiche: Objektschutz für Lager- und Logistikflächen, Pforten- und Empfangsdienste in Büro- und Hotelgebäuden (mehr dazu im Ratgeber Empfangsdienst in Frankfurt), Begleitschutz für Gäste bei Ankunft und Abreise sowie Fahrdienste. Erfordert Ihr Auftrag Zugang zu Sicherheitsbereichen, sagen wir Ihnen vorab, dass dafür andere Stellen zuständig sind.

    Tariflöhne für Sicherheitskräfte in Hessen 2026 und 2027

    Hessen hat einen eigenen Entgelttarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen. Die hessische Arbeitsministerin hat ihn rückwirkend zum 1. Januar 2026 für allgemeinverbindlich erklärt. Damit gilt er für alle Betriebe, die in Hessen Sicherheitsdienstleistungen für Dritte erbringen, also auch für jeden Anbieter, der in Frankfurt am Main Personal einsetzt. Nicht erfasst sind etwa Geld- und Werttransporte und die Luftsicherheit an Verkehrsflughäfen. Die Stundengrundentgelte für 2026 (ab 2027 in Klammern):

    • Objektschutzdienst: 15,15 Euro (15,70)
    • Objektschutzdienst mit Sachkundeprüfung, wenn die Funktion sie voraussetzt: 15,50 Euro (16,07)
    • Interventions- und Revierdienst: 15,50 Euro (16,07)
    • Messe- und Veranstaltungsdienst: 15,15 Euro (15,70)
    • Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft oder IHK-geprüfte Werkschutzkraft, wenn gefordert: 17,28 Euro (17,92)
    • Servicekraft für Schutz und Sicherheit, wenn gefordert: 17,82 Euro (18,47)

    Seit 1. April 2026 sind auch die Zuschläge allgemeinverbindlich: 25 % für Nachtarbeit zwischen 20 und 6 Uhr (im einfachen Objektschutz 12 %), 25 % für dienstplanmäßige Sonntagsarbeit und 100 % für Arbeit an gesetzlichen Feiertagen zwischen 6 und 20 Uhr (75 % in der Nacht). Treffen mehrere Zuschläge zusammen, wird nur der höchste gezahlt, Nacht- und Mehrarbeitszuschlag kommen grundsätzlich hinzu. Quellen: Entgelttarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen in Hessen vom 02.12.2025, Allgemeinverbindlicherklärung BAnz AT 29.07.2026 B10; Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung vom 13.08.2026.

    Die Beträge sind Stundenlöhne, die Beschäftigte brutto erhalten. Was ein Auftrag kostet, lässt sich daraus nicht direkt ablesen. Für Ihre Kalkulation heißt das trotzdem: Nachtstunden kosten im Revierdienst tariflich ein Viertel mehr als Tagstunden, und an gesetzlichen Feiertagen verdoppelt sich der Lohnanteil tagsüber.

    BPS Protect Infografik · interaktiv
    Frankfurt am Main: Eigentumsdelikte und Tariflöhne
    Fahren Sie über Balken und Kacheln, um Wert und Quelle zu sehen. Die Reiter wechseln zwischen Kriminalstatistik und hessischem Tarif.
    113.603
    Straftaten 2025 im Bereich des PP Frankfurt
    +0,3 % gegenüber 2024
    38,6 %
    Büroeinbrüche im Versuch stecken geblieben
    289 von 749 Fällen
    +26,6 %
    Wohnungseinbrüche 2025
    1.333 Fälle
    Ansicht:

    Erfasste Fälle ausgewählter Delikte 2025

    Ladendiebstahl und Sachbeschädigung liegen jeweils über 7.000 Fällen im Jahr, Diebstähle an und aus Kraftfahrzeugen über 4.000.

    016003200480064008000LadendiebstahlLadendiebstahl: 7.5287.528SachbeschädigungSachbeschädigung: 7.4017.401Diebstahl an/aus KfzDiebstahl an/aus Kfz: 4.1564.156Sachbeschädigung an KfzSachbeschädigung an Kfz: 3.6633.663Diebstahl in/aus BüroräumenDiebstahl in/aus Büroräumen: 1.6181.618WohnungseinbruchWohnungseinbruch: 1.3331.333

    Quelle: Polizei Hessen, Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Grundtabelle Straftaten (Tabelle 01, Berechnungszeitraum 01.01.–31.12.2025).

    Quellen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 (Grundtabelle Straftaten, Pressemitteilung vom 25.03.2026) · Entgelttarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen in Hessen vom 02.12.2025, Allgemeinverbindlicherklärung BAnz AT 29.07.2026 B10
    Stand: abgerufen 24.09.2026
    Häufig gestellte Fragen

    FAQs zu Sicherheitsdiensten

    Warum ist ein professioneller Sicherheitsdienst in Frankfurt notwendig?

    Frankfurt am Main ist als Finanzzentrum, Verkehrsknotenpunkt und Messestadt ein Hotspot für nationale und internationale Besucher. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2025 wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main 113.603 Straftaten erfasst, darunter 7.528 Ladendiebstähle und 1.618 Diebstähle in oder aus Dienst- und Büroräumen. Gebäude, Geschäfte, Baustellen und Veranstaltungen sichern Eigentümer und Betreiber in eigener Verantwortung, oft mit einem privaten Sicherheitsdienst. BPS Protect übernimmt in Frankfurt Objektschutz, Revierkontrollen, Brandwachen und Personenschutz mit einer Erlaubnis nach § 34a GewO.

     

    Welche Sicherheitsdienstleistungen bietet BPS Protect in Frankfurt an?

    BPS Protect bietet ein umfassendes Sicherheitsportfolio an, darunter:

    • Personenschutz für Einzelpersonen und VIPs
    • Brandwache zur Prävention und Reaktion bei Bränden
    • Wachdienst für kontinuierliche Überwachung von Objekten
    • Werkschutz zum Schutz von Produktionsstätten und kritischen Infrastrukturen
    • Revierdienst
    • Fahrdienste für sichere Mobilität
    • Baustellenschutz, Objektschutz und Veranstaltungsschutz für spezielle Anforderungen

    Wie gewährleistet BPS Protect die Qualität seiner Sicherheitsdienstleistungen?

    Unsere Sicherheitskräfte durchlaufen regelmäßige Schulungen und Zertifizierungen. Wir arbeiten nach höchsten Sicherheitsstandards und gesetzlichen Vorgaben. Zusätzlich setzen wir auf moderne Überwachungstechnologien und transparente Kommunikationswege, um die Qualität unserer Dienstleistungen kontinuierlich zu gewährleisten.

    Wie schnell kann BPS Protect in Frankfurt einsatzbereit sein?

    Da wir in Frankfurt am Main keine Niederlassung haben, planen wir Einsätze mit Vorlauf: Dauerdienste eher mit Wochen als mit Tagen, Projekteinsätze wie Messen oder Brandwachen nach Absprache. Für eine Alarmverfolgung mit Anfahrt im Minutenbereich sind wir nicht der richtige Partner, und das sagen wir Ihnen vorab.

    Was kostet ein Sicherheitsdienst in Frankfurt?

    Die Kosten für Sicherheitsdienstleistungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art der Dienstleistung, der Einsatzdauer und dem Personalbedarf. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, das genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Kontaktieren Sie uns einfach für eine unverbindliche Beratung.

    Welche Branchen und Bereiche profitieren von den Sicherheitslösungen von BPS Protect?

    Unsere Dienstleistungen richten sich an eine Vielzahl von Branchen und Einsatzbereichen, darunter:

    • Banken und Finanzinstitute
    • Einzelhandel und Einkaufszentren
    • Veranstaltungsstätten und Eventlocations
    • Baustellen und Immobilienprojekte
    • Öffentliche Einrichtungen und Behörden
    • Privatpersonen und VIPs

    Welche Befugnisse hat ein privater Sicherheitsdienst in Frankfurt?

    Private Sicherheitsdienste haben keine hoheitlichen Befugnisse. Unsere Wachpersonen dürfen nach § 34a Abs. 5 GewO nur die Jedermannsrechte (Notwehr, Notstand, Selbsthilfe) und die Rechte ausüben, die Sie uns als Auftraggeber übertragen, etwa Ihr Hausrecht. Bei Straftaten verständigen wir die Polizei, sichern bis zu ihrem Eintreffen die Lage und dokumentieren den Vorfall.

    Wie viel verdient ein Security mit 34a in Frankfurt am Main?

    In Hessen gilt der allgemeinverbindliche Entgelttarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen. 2026 beträgt das Stundengrundentgelt im Objektschutz 15,15 Euro, mit Sachkundeprüfung in einer Funktion, die sie voraussetzt, 15,50 Euro, im Revierdienst ebenfalls 15,50 Euro. Geprüfte Schutz- und Sicherheitskräfte erhalten 17,28 Euro. Ab 2027 steigen die Werte, etwa im Objektschutz auf 15,70 Euro. Hinzu kommen Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge. Quelle: AVE, BAnz AT 29.07.2026 B10.

    Wie ist die Sicherheitslage in Frankfurt am Main?

    Das Polizeipräsidium Frankfurt am Main hat für 2025 insgesamt 113.603 Straftaten erfasst, fast so viele wie im Vorjahr (+0,3 %), bei einer Aufklärungsquote von 62,5 %. Der Taschendiebstahl sank um 22,7 % auf 2.433 Fälle, der Straßenraub im Bahnhofsgebiet hat sich binnen zwei Jahren nahezu halbiert. Gestiegen sind Wohnungseinbrüche (+26,6 % auf 1.333 Fälle) sowie Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. Quelle: Polizei Hessen, PKS 2025 des Polizeipräsidiums Frankfurt.

    Darf ein privater Sicherheitsdienst am Frankfurter Flughafen Fluggäste kontrollieren?

    Nicht aus eigenem Recht. Die Kontrolle von Fluggästen, Gepäck und Personen im Sicherheitsbereich ist nach § 5 LuftSiG Aufgabe der Luftsicherheitsbehörde. Private Unternehmen dürfen solche Aufgaben nur übernehmen, wenn die Behörde sie nach § 16a LuftSiG damit beleiht. Klassische Bewachung außerhalb der Sicherheitsbereiche, etwa von Lager-, Büro- oder Hotelgebäuden im Flughafenumfeld, ist dagegen normaler Objektschutz nach § 34a GewO.

    Was ist der Unterschied zwischen Personenschutz und Begleitschutz?

    Begleitschutz bezeichnet meist die Begleitung einer Person auf festgelegten Wegen, etwa vom Hotel zum Termin und zurück. Personenschutz ist umfassender: Er beginnt mit einer Gefährdungseinschätzung, umfasst Ortsbegehungen, Routen- und Ausweichplanung, Absprachen mit Veranstaltern und gegebenenfalls einen Fahrdienst. Rechtlich gelten für beide dieselben Regeln: Die eingesetzten Kräfte sind Wachpersonen nach § 34a GewO ohne polizeiliche Befugnisse.